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Anträge
Anträge der BLW
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Anfragen der BLW Fraktion an die Verwaltung 2009

 

Integrationsarbeit in Sportvereinen

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 14.1.2009

Betreff: Integrationsarbeit in Sportvereinen

Die Verwaltung unterstützt die Sportvereine, die Integrationsarbeit leisten. Dabei ist entscheidend, wie viele Mitglieder eines Vereins ausländischer Herkunft sind. Laut Presse haben zumindest einige Vereine Schwierigkeiten, diese Herkunft festzustellen und orientieren sich unter Umständen an den Namen. Hier gibt es also Unwägbarkeiten.
Bei der Problematik Integration sollten auch die ausländischen Sportvereine bei uns ins Bild kommen. Nach unserer Kenntnis ist es bei italienischen, spanischen, portugiesischen Vereinen Usus, daß sie Deutsche ohne Migrationshintergrund aufnehmen. Bei türkischen Vereinen scheint das anders auszusehen.

Wir fragen in diesem Zusammenhang den Magistrat:

  1. Welche Vereine haben Anträge auf zusätzliche Mittel wegen ihrer Integrationsarbeit gestellt und welche Anträge sind genehmigt worden?
  2. Wie wird sichergestellt, daß die Angaben zur Herkunft der Mitglieder verläßlich sind?
  3. Trifft es zu, daß bei italienischen, spanischen und portugiesischen Sportvereinen die Mitgliedschaft von Deutschen ohne Migrationshintergrund üblich ist und wird nicht auch damit Integrationsarbeit geleistet?
  4. Wie sieht die Mitgliedschaft bei türkischen Sportvereinen aus? Sind auch dort Deutsche nichttürkischer Herkunft Mitglieder, und wenn ja, in welchem Umfang?

Antwort der Verwaltung


Thomas Wohn-Center

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 14.1.2009

Betreff: Thomas Wohn-Center

Dieses alteingesessene Geschäft gibt auf. Der Inhaber beklagt, die Stadt habe ihm, mit Hinweis auf die Verkehrsbelastung der Mainzer Straße, trotz vielfacher Bemühungen nicht die Flächen zur Verfügung gestellt, die er gebraucht hätte, um konkurrenzfähig zu werden.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

Trifft diese Darstellung zu, und wenn ja, wie konnte die Verkehrsbelastung der Mainzer Straße als Hinderungsgrund angeführt werden, obwohl dort seit Jahren reichlich Neubebauung stattfindet?

Antwort der Verwaltung


Architektenhonorar Hafen-Stadt-Schierstein

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 15.1.2009.

Betreff: Architektenhonorar Hafen-Stadt-Schierstein

Das von der SEG betreute Projekt Hafen-Stadt-Schierstein wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Gresser realisiert. Insgesamt sind 65 Wohnungen, 12 Stadthäuser und ein Bürogebäude entstanden. Allein die Wohnfläche wird von der SEG mit 10.000 Quadratmetern angegeben und als exklusive Wohnanlage beschrieben. Im Beteiligungsbericht der LH Wiesbaden von 2003 geht die Geschäftsführung der SEG, für die Jahre 2004 und 2005, von einem Verkaufsumsatz von über 40 Millionen Euro für das Projekt Hafen-Stadt-Schierstein aus. Im Geschäftbericht der SEG von 2006 realisierte die SEG, allein im Geschäftsfeld Bauträgertätigkeit, Umsatzerlöse von 7,5 Millionen Euro fast ausschließlich aus Verkäufen des Objekts Hafen-Stadt-Schierstein.

Vor diesem Hintergrund hat die BLW-Fraktion im September 2008 den Magistrat nach den Architektenleistungen- und Honorar sowie nach den Kriterien der Auftragsvergabe gefragt. Die Antwort des Magistrats besteht in einem einzigen Satz: „Nach Aussage der SEG wurde der Schwellenwert der VOF (d.h. Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen) von 200.000 Euro für eine europaweite Ausschreibung nicht erreicht.“

Diese Antwort ist auf dem hier dargestellten Hintergrund nicht überzeugend. Ein Teil unserer Fragen ist gar nicht beantwortet worden.

Wir fragen deshalb den Magistrat und bitten um konkrete und umfassende Beantwortung:

1) Welche Bausumme wurde für das Architektenhonorar zugrundegelegt und wie hoch belief dieses sich?

2) Wurden die Architektenleistungen aufgeteilt, und wenn ja, in welcher Weise?

3) Wurden verschiedene Angebote eingeholt? Nach welchen Kriterien wurde der Auftrag vergeben?

Antwort der Verwaltung


Verträge mit Patientenzuweisung bei den städtischen Kliniken

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 20.1.2009.

Betreff: Verträge mit Patientenzuweisung bei den städtischen Kliniken

Nach Presseinformationen gibt es in Hessen Verträge zwischen Krankenhäusern und Ärzten, in denen Zuweisungsprämien vereinbart sind. Darin sind Zusatzverdienste für überweisende Ärzte geregelt, wenn sie in ein Vertragskrankenhaus überweisen. Nach dieser Vereinbarung kann der Arzt bestimmte Untersuchungen direkt mit dem Vertragskrankenhaus nach dem Tarif für Privatpatienten abrechnen. Dies gibt dem Arzt eine Zusatzverdienstmöglichkeit. Laut Presse wird damit eine Kopfprämie, eine Fangprämie bezahlt, die wettbewerbsrechtlich mehr als bedenklich ist. Es sollen damit, mittels Provisionen, Patientenströme in die Krankenhäuser gelenkt werden.

Wir fragen deshalb den Magistrat und bitten um konkrete und umfassende Beantwortung:

  1. Sind solche Verträge von den städtischen Kliniken abgeschlossen worden?
  2. Wenn ja, mit welcher Begründung hat sich die Stadt für diese Verträge entschieden?
  3. Wenn ja, wer hat die Verträge unterschrieben?

Antwort der Verwaltung


Bepflanzung des Grundstückes Gabelsbornstraße/Lohmühlweg

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 21.1.2009.

Betreff: Bepflanzung des Grundstückes Gabelsbornstraße/Lohmühlweg

Zwischen der Gabelsbornstraße und dem Lohmühlweg befindet sich unterhalb der Bahnlinie ein dreieckförmiges Grundstück. Dieses ist mit Rasen eingesät und an der Basisseite mit Bäumen und Gebüsch bewachsen. Die Stadt Wiesbaden läßt das Gras in gewissen Abständen mähen. Diese Aktivitäten erklären wohl auch das Hinweisschild, bei dem Grundstück handele es sich um eine Anlage, die der Bürger pfleglich zu behandeln habe.
Nach Meinung der Bürgerliste Wiesbaden soll das Grundstück aber erst noch eine Anlage werden. Der heutige Zustand ist nämlich aus stadtgestalterischen und ökologischen Gründen höchst unbefriedigend. Gestaltungshinweise hat das städtische Umweltamt in der Broschüre „Bäume in Wiesbaden“ dem Privatgärtner gegeben. Anregungen zur Verbesserung sind somit vorhanden. Bei der Sortenwahl der Bäume sollte die übliche Ahorn- und Silberlindenmonotonie vermieden werden.

Wir fragen den Magistrat:

Ist der Magistrat bereit, zur Verbesserung des stadtgestalterischen und ökologischen Wertes die Anlage zwischen Gabelsbornstraße und Lohmühlweg mit Rosenrabatten und Baumgruppe zu bepflanzen?

Antwort der Verwaltung


Fußweg bei der Liebenaustraße 16

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 19.2.2009

Betreff: Fußweg bei der Liebenaustraße 16

An dem Fußweg, der von der Liebenaustraße bei Nr. 16 abzweigt wird ein größeres Wohngebäude mit Garage errichtet. Der Fußweg war bisher für Autos gesperrt, das soll sich jetzt ändern.

Wir fragen den Magistrat:

1) Ist der Antrag, aus dem Fußweg einen Zufahrt zum Gründstück zu machen, gestellt worden und wenn ja, wie wurde er beschieden?

2) Was ist die rechtliche Grundlage für ein solches Vorhaben? Bedarf es einer Umwidmung?

3) Haben die direkten Nachbarn ein Mitspracherecht bei der Zulassung von Autoverkehr auf einem reinen Fußgängerweg? Können sie Widerspruch einlegen?

Antwort der Verwaltung


Reise des Ausländerbeirates in die Türkei

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 19.2.2009.

Betreff: Reise des Ausländerbeirates in die Türkei

Laut Schreiben vom Oberbürgermeister Dr. Müller vom 12.02.2009 werden die Mitglieder des Ausländerbeirates im Juni 2009 nach Istanbul reisen und der Oberbürgermeister wird sie begleiten.

Wir fragen den Magistrat:

1) Ist es zutreffend, daß alle Mitglieder des Ausländerbeirates an dieser Reise teilnehmen?

2) Wenn nein, wie viele Mitglieder sind für die Teilnahme vorgesehen?

3) Wenn ja, welcher Zweck wird mit der Teilnahme aller Mitglieder verfolgt?

4) Tragen die Mitglieder des Ausländerbeirates die Kosten von Reise, Unterkunft usw. selbst oder werden diese ganz oder teilweise aus den Mitteln des Ausländerbeirates oder in anderer Weise mit städtischen Geldern bestritten?

Antwort der Verwaltung


Finanzmittel des Ausländerbeirates

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 25.2.2009.

Betreff: Finanzmittel des Ausländerbeirates

In unserer Anfrage vom 02.12.2008 hatten wir um eine Erklärung gebeten, nach welchen Kriterien die dem Ausländerbeirat zur Verfügung gestellten Summen angesetzt werden (2007: 215.860 Euro, Ansatz 2008: 250.095 Euro, Ansatz 2009: 250.095 Euro). In der Antwort der Verwaltung vom 26.01.2009 wird eine solche Erklärung nur zum kleineren Teil gegeben, es wird ausgeführt, die Mittel umfaßten Personalaufwendungen, Aufwandsentschädigungen und Unterstützung von Vereinen, für letztere sind 52.000 Euro ausgewiesen. Es bleiben offene Fragen, um deren detaillierte Beantwortung wir bitten:

  1. Aus welchen Gründen wurden die Mittel für den Ausländerbeirat in den letzten Jahren schrittweise auf 250.095 Euro erhöht?
  2. Weshalb wurden sie im laufenden Haushalt noch einmal auf 291.494 Euro erhöht?
  3. Wie hoch belaufen sich die Aufwandsentschädigungen für die Mitglieder des Ausländerbeirats insgesamt?
  4. Was ist unter „sonstige ordentliche Aufwendungen“ (76.080 Euro) zu verstehen, d.h. wofür wird dieses Geld verwendet?
  5. Was ist unter „..aus dLV“ -direkte Leistungsverrechnung- (164.954 Euro) zu verstehen, d.h. wofür wird dieses Geld verwendet?

Antwort der Verwaltung


Seminare des islamologischen Instituts im Kulturverein Kostheim

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 27.2.2009

Betreff: Seminare des islamologischen Instituts im Kulturverein Kostheim

Im Zusammenhang mit unserer Kritik an diesen Seminaren heißt es im Wiesbadener Kurier vom 26. Februar, die Seminare seien beim Integrationsamt bekannt gewesen. Der Staatsschutz der Polizei habe keine Bedenken gehabt. An gleicher Stelle erklärt dort Herr Nasri, die Seminare seien nicht wie von uns behauptet versteckt angekündigt worden. Schließlich wird „die vorbildliche Integrationsarbeit“ des Kostheimer Vereins von der Dezernentin Frau Zeimetz gelobt. Zu unserer Kritik äußert die letztere: „Wenn sich die Vertreter der Bürgerliste ein bißchen kundig gemacht hätten, dann wüßten sie das.“

Wir fügen noch an, daß der Satz im Wiesbadener Kurier „Beim Staatsschutz der Polizei haben die Seminare null Beunruhigung ausgelöst“ so nicht zutrifft. Unsere Nachfrage beim Staatsschutz hat ergeben, daß er nur eine Auskunft zu möglichen extremistisch-terroristischen Gefahren gegeben hat, nicht zu Fragen der Verfassungsgemäßheit und des Integrationsvertrages. 

Wir fragen deshalb:

1) Wehalb hat das Integrationsamt die Seminare als unbedenklich eingestuft, obwohl aus öffentlich leicht zugänglichen Quellen ersichtlich ist, daß der Verfassungsschutz beim islamalogischen Institut verfassungsfeindliche Tendenzen festgestellt hat und der Leiter des Institutes Amir Zaidan z.B. als Verfasser der „Kamel-Fatwa“ Ansichten vertritt, die mit den Anforderungen des Integrationsvertrags nicht verträglich sind?

2) Ist dem Integrationsamt aus eigenen Nachforschungen bekannt, in welcher Weise die einzigen 3 Themen der Seminare, nämlich Aquida, Fiqh und Scharia, also hauptsächlich Angelegenheiten des islamischen Rechts, abgehandelt wurden?

3) Wurden diese Seminare vom Kostheimer Kulturverein selbst angekündigt und wenn ja, wo?

4) Hat es im letzten Jahr öffentlich angekündigte Veranstaltungen des Kulturvereins Kostheim gegeben, die die Integration zum Thema hatten? Wenn ja, welche waren es und welchen Inhalt hatten sie?

5) Worin genau besteht die von der Dezernentin gelobte „vorbildliche Integrationsarbeit“ des Kulturvereins? Ist damit allein die Präsentation der Moschee in der Öffentlichkeit gemeint oder gibt es auch Anstrengungen zur Integration muslimischer Mitbürger in die deutsche Gesellschaft, also etwa Beispiele für die im Integrationsvertrag vorgesehene Vermittlung von Grundprinzipien unserer Demokratie und unserer Verfassung? Wo sind diese Anstrengungen für den Wiesbadener Bürger faßbar?

Antwort der Verwaltung


Sanierungsarbeiten und Verkehrsberuhigung der Parkstraße von der Leibnizstraße zur Sonnenberger Straße

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 2.3.2009.

Betreff: Sanierungsarbeiten und Verkehrsberuhigung der Parkstraße von der Leibnizstraße zur Sonnenberger Straße.

Gelder werden zur Sanierung öffentlicher Straßen bereitgestellt und laut Presseberichten soll die Fichtestraße über die Parkstraße bis zur Sonnenberger Straße mit an erster Stelle stehen und umfangreich erneuert werden.
Die enge Parkstraße mit dem schmalen Fußweg in dem Abschnitt Leibnizstraße zur Sonnenberger Straße hat sich in den letzten Jahren zu einer Hauptverkehrsstraße gewandelt und der Verkehrslärm wir immer unerträglicher. Die Überquerung der Parkstraße zum Kurpark wird für Fußgänger immer schwieriger. Die Parkstraße in diesem Abschnitt sollte dringend mit 30 km begrenzt werden. Es sind zusätzlich Fußgängerübergänge an den Treppen zum Kurpark, Parkstraße 59 zum Amselberg, erforderlich. Der Asphalt sollte offenporigen Asphalt, bekannt als Flüsterasphalt versehen werden um die Anwohner am Kurpark vom ernorm hohen Verkehrslärm, der auch erheblich durch die Reifen erzeugt wird, zu entlasten.
Die Einfädelung Leibnizstraße in die Parkstraße, die problematisch ist, sollte nach Auffassung der Bürgerinitiative für eine verkehrsberuhigte Parkstraße eine Ampelanlage regeln. Einen Kreisel an der Stelle würde erhebliche Kosten erzeugen und den Spielplatz mit all seinem Baumbestand in Frage stellen.

Wir fragen den Magistrat:

1) Wann sollen die umfangreiche Sanierungsarbeiten von der Fichtestraße über die Parkstraße zur Sonnenberger Straße beginnen?

2) Wird die Parkstraße einen Flüsterasphalt bekommen?

3) Sind an den Stellen, wo Treppen aus dem Kurpark auf die Parkstraße münden, Fußgängerüberwege vorgesehen?

4) Wird es eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km pro Stunde im Abschnitt zwischen Leibnizstraße und Sonnenberger Straße geben?

5) Ist daran gedacht, den Verkehr an der  Einmündung Leibnizstraße / Parkstraße durch Ampeln zu regeln?

6) Ist ein Kreisel  an der Einmündung Leibnizstraße /-Parkstraße Teil der Planung?

7) Ist mit Änderungen der Straßenführung zu rechnen, die die Abholzung von Kurparkbäumen zur Folge haben?

8) Welche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung von PKW und LKW werden getroffen?

Antwort der Verwaltung


Richard-Wagner-Straße 93

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung 1.4.2009

Betreff: Richard-Wagner-Straße 93

Vor der Richard-Wagner-Straße 93, nach unserer Kenntnis Wohnsitz des früheren Oberbürgermeisters Rudi Schmitt, ist der Bürgersteig weiträumig mit Pollern abgesperrt.

Wir fragen:

1) Was für einen Grund hat die Aufstellung dieser Poller?

2) Wurde eine Genehmigung dafür beantragt und wenn ja, wurde diese erteilt?

Antwort der Verwaltung


Wasserspiele Kirchgasse

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 21.4.2009

Betreff: Wasserspiele Kirchgasse

Wir fragen die Verwaltung:

  1. Wie hoch waren die Gesamtkosten für das Wasserspiel in der vorderen Kirchgasse?
  2. Aus welchen Gründen sind die Fontänen nicht ebenerdig, sondern auf einem Podest angeordnet?
  3. Können verschiedene  Höhen der Fontänen eingestellt werden? Hängt es mit der nahen Bestuhlung zusammen, daß sie jetzt so niedrig sprudeln?
  4. Verfügt die Gastronomie in dem angrenzenden Neubau über eine Konzession für die Bestuhlung so weit in die Straße hinein, und wenn ja, aus welchen Gründen wurde sie erteilt?

Antwort der Verwaltung


Pläne Hofgartenplatz Sonnenberg

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 6.5.2009.

Betreff: Pläne Hofgartenplatz Sonnenberg

Zu den Plänen für den Hofgartenplatz hatten wir um Mitteilung gebeten, ob wir die dazu vorliegenden Zeichnungen öffentlich zeigen dürfen. Dazu hieß es von Seiten der Verwaltung, die Pläne seien in Überarbeitung. Wir fragen deshalb:

1) Welche Änderungen in den Plänen haben sich ergeben?

2) Wann werden diese in endgültiger Form vorliegen?

3) Gibt es dazu veränderte Zeichnungen und kann die Fraktion Bürgerliste diese öffentlich zeigen?

Antwort der Verwaltung


Bäume in der Burgstraße

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 7.5.2009

Betreff: Bäume in der Burgstraße

Nach unserer Kenntnis sind vor dem Gebäude Burgstraße 1-3 zwei Bäume gefällt worden.

Wir fragen.

1) Aus welchen Gründen wurden die Bäume gefällt?

2) Wird es Nachpflanzungen geben?

3) Wenn nein, weshalb nicht?

Antwort der Verwaltung


Neubau Stadtmuseum

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 11.5.2009.

Betreff: Neubau Stadtmuseum

  1. Ist es zutreffend, daß sich durch Untersuchungen neue Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheit des zu bebauenden Grundstücks ergeben haben und daß sich entsprechend eine Verteuerung des Vorhabens abzeichnet?
  2. Wenn ja, um welche Erschwernisse handelt es sich und Kostensteigerungen in welcher Größenordnung sind zu erwarten?

Antwort der Verwaltung


Alte Ziegelei Bierstadt

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 22.5.2009.

Betreff: Alte Ziegelei Bierstadt

Die Ziegelei Bierstadt (unterhalb der B 455) ist eines der letzten nicht zerstörten Industriedenkmäler dieser Art in der Umgebung von Wiesbaden, sie steht unter Denkmalschutz.

Wir fragen:

  1. Welche Pläne bestehen bezüglich dieses Gebäudekomplexes seitens der Stadt bzw. von privater Seite?
  2. Trifft es zu, daß sich die Gebäude in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befinden?
  3. Wenn ja, welche Sanierungsmaßnahmen sind für welchen Zeitraum vorgesehen?
  4. Welche Kosten werden solche Maßnahmen verursachen?

Antwort der Verwaltung


Gelände in der Mühlgasse neben dem Landtag

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Gelände in der Mühlgasse neben dem Landtag

Das früher der Öffentlichkeit zugängliche Gelände in der Mühlgasse neben dem Landtag ist seit einiger Zeit verbrettert.

Wir fragen:

1) Welchem Zweck dient das Gelände augenblicklich?

2) Wird es wieder öffentlich zugänglich sein und wenn ja, wann?

2) Sind Umgestaltungen geplant und wenn ja, welche?

Antwort der Verwaltung


Gefällte Bäume in der Burgstraße

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 26.6.2009.

Betreff: Gefällte Bäume in der Burgstraße

Auf unsere Anfrage vom 7.5.2009 zu den Baumfällungen in der Burgstraße vor dem Gebäude Burgstraße 1-3 liegt eine Antwort der Verwaltung vom 5.6.2009 vor. Danach sind der Verwaltung keine Baumfällungen aus letzter Zeit bekannt. Neupflanzungen seien wegen der „Leitungssituation“ bisher nicht erfolgt. Die Möglichkeit der Nachpflanzung werde geprüft.

Nach Auskunft von Anwohnern der Burgstraße 1-3 sind die Bäume vor etwa drei Jahren gefällt worden. Die Antwort der Verwaltung bezüglich der Nachpflanzung ist nicht klar. Hat sich die „Leitungssituation“ gegenüber früher verändert?

Daß die Antwort der Verwaltung eher flüchtig abgefaßt ist zeigt sich auch daran, daß die Zahl der Bäume (2) mit der Hausnummer (1-3) verwechselt wird.

An diesem wichtigen Innenstadtstandort könnte durch ein Gestaltungskonzept mit Pflanzen eine weitere Verschönerung erreicht werden. Die Baumscheiben, wo gefällt wurde, sollten nicht weiter brach liegen.

Wir fragen:

  1. Aus welchem Grund wurden die beiden Bäume gefällt?
  2. Welche Schwierigkeiten genau haben bisher die Nachpflanzung verhindert?
  3. Wird es eine Nachpflanzung geben und wenn ja, wann?
  4. Bestehen Ideen zu einer über den Baumbestand hinausgehenden Bepflanzung und wenn ja, welche?

Antwort der Verwaltung


Mittel des Ausländerbeirates

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 29.6.2009.

Betreff: Mittel des Ausländerbeirates

In seinem Urteil vom 26. Juni 2009 hat das Wiesbadener Verwaltungsgericht noch einmal in aller Deutlichkeit festgestellt, daß Fragen der Abgeordneten an die Verwaltung beantwortet werden müssen. Wir haben wiederholt nach der Verwendung der dem Ausländerbeirat zur Verfügung gestellten Mittel gefragt und bislang keine befriedigende Antwort bekommen. Geklärt ist durch die bisherigen Stellungnahmen nur, daß der Ausländerbeirat insgesamt einen Etat von 291.494 Euro hat und daß davon 41.400 für Aufwandentschädigungen und 52.000 für die Unterstützung von Vereinen ausgegeben werden.

Wir fragen mit der Bitte um konkrete Beantwortung:

  1. Von den in den Antworten der Verwaltung noch nicht dokumentierten ca. 200.000 Euro sind welche Summen für welche Aufgaben angesetzt?
  2. Aus welchen sachlichen Gründen wurden in den letzten Jahren die Mittel für den Ausländerbeirat mehrfach aufgestockt?

Antwort der Verwaltung


Nassauische Altertümer

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 3.7.2009.

Betreff: Nassauische Altertümer.

Die nassauischen Altertümer sollen in den Besitz des Stadtmuseums übergehen, allerdings, so heißt es, mit Ausnahmen.

Wir fragen.

  1. Wieviele Stücke werden nicht Teil der Sammlung im Stadtmuseum sein?
  2. Welche Stücke sind das?
  3. Wer wird über welche dieser Stücke verfügen?

Antwort der Verwaltung


Gedenktafel im alten Polizeipräsidium

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 7.7.2009.

Betreff: Gedenktafel im alten Polizeipräsidium

Im alten Polizeipräsidium befand sich bis vor kurzem eine Gedenktafel für die im 1. Weltkrieg gefallenen Polizisten. Sie wurde inzwischen aus der Wand gerissen. An der Stelle befindet sich jetzt ein Loch in der Mauer.

Wir fragen:

  1. Weshalb wurde die Gedenktafel entfernt?
  2. Ist sie unbeschädigt?
  3. Wo befindet sie sich jetzt?
  4. Soll sie wieder angebracht werden, und wenn ja, wo?

Antwort der Verwaltung


Sanierung Walkmühle

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 13.7.2009.

Betreff: Sanierung Walkmühle

Wir fragen:

1) Welche Sanierungsmaßnahmen in der Walkmühle wurden in den letzten Jahren von wem und mit welchem Kostenaufwand vorgenommen?

2) Sind die im Haushalt von 2007 und 2009 für die Sanierung Walkmühle veranschlagten Mittel (45.000 Euro bzw. 306.000 Euro) ausgegeben worden, und wenn ja, für welche Maßnahmen?

3) Von wem wurde der Schadenkataster für die Walkmühle in Auftrag gegeben und welche Kosten hat er verursacht?

4) Von wem wurde die Zukunftsplanung Walkmühle an das Büro Bitsch in Auftrag gegeben, was hat diese Arbeit gekostet und welche Stelle ist dafür aufgekommen?

5) Ist in die jetzigen Planungen der Denkmalschutz eingebunden und wenn ja, in welcher Form?

Antwort der Verwaltung


Michelsberg / Schulberg

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 17.7.2009.

Betreff: Michelsberg / Schulberg

Im Rahmen der Baumaßnahme Mahnmal wird der Übergang vom Schulberg zum Michelsberg neu gestaltet. Nach unserer Kenntnis wird dabei der untere Schulberg durch eine ca. 3 Meter hohe Mauer abgetrennt.

Wir fragen:

  1. Ist es möglich, den Aufgang vom Michelsberg zum Schulberg nicht  als Treppe, sondern, wie er früher war, als Sträßchen zu gestalten?
  2. Aus welchen Gründen soll hier eine so hohe Mauer errichtet werden?
  3. Wie will die Verwaltung verhindern, daß das Plätzchen gegenüber Schulberg 4, das jetzt schon dauernd verunreinigt wird, noch mehr als Müllplatz und Toilette mißbraucht wird, wenn durch die Mauer keine Einsicht von außen mehr möglich ist?

Antwort der Verwaltung


Auskünfte der Verwaltung an die Stadtverordneten

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 29.7.2009.

Betreff: Auskünfte der Verwaltung an die Stadtverordneten

In seinem Urteil vom 26. 06. 2009 in Sachen Auskunftspflicht der Verwaltung (Fall Dernsche Höfe) hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden festgestellt, daß die von der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden erbetenen Auskünfte zu den Stellungnahmen der Denkmalschutzbehörden  „zeitnah, vollständig und wahrheitsgemäß“ hätten gegeben werden müssen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte über die Bauvoranfrage zum Projekt Dernsche Höfe zu entscheiden. In der Magistratsvorlage war die sehr ausführliche und kritische abschließende Stellungnahme der Denkmalschutzbehörden kurz zusammengefaßt (nach unserer Auffassung in irreführender Weise).

Wir fragen den Magistrat:

Ist der Magistrat bereit, in Zukunft in analogen Fällen, d.h. wo vor einer Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung die für die Entscheidung wichtigen Unterlagen vorgelegt werden, diese grundsätzlich in ihrer Originalform und nicht nur als Zusammenfassung beizufügen?

Antwort der Verwaltung


Funsport-Tage vor dem Rathaus im Jahr 2009

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 29.7.2009.

Betreff: Funsport-Tage vor dem Rathaus im Jahr 2009

  1. Welche Kosten entstehen der Stadt Wiesbaden durch die Funsport-Tage?
  2. Welchen Kostenaufwand insgesamt erfordern die Funsport-Tage?

Antwort der Verwaltung


Kunstkurse in der Walkmühle

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 6.8.2009.

Betreff: Kunstkurse in der Walkmühle

In der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde lobend auf die Kunstkurse für Kinder hingewiesen, die der Künstlerverein Walkmühle organisiert.

Wir fragen:

  1. Wie viele der angekündigten Kurse haben stattgefunden, was war die vorher angesetzte Mindesteilnehmerzahl und wie viele Teilnehmer haben die Kurse besucht, die stattfanden?
  2. Trifft es zu, daß die Teilnehmer in dem sogenannten Sudhaus zusammenkamen, und trifft es weiterhin zu, daß dieses Sudhaus durch Schadstoffe belastet ist?

Antwort der Verwaltung


Besucherzahlen  Kunstvereine und Landesmuseum

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 7.8.2009.

Betreff: Besucherzahlen  Kunstvereine und Landesmuseum

Die Stadt unterstützt nach unserer Kenntnis finanziell mehrere künstlerische Einrichtungen in Wiesbaden, die Ausstellungen organisieren, so den Nassauischen Kunstverein, den Kunstverein im Bellevuesaal, das Fluxus-Museum, das Künstlerhaus auf dem Schulberg, den Verein Walkmühle.

Wir fragen:

  1. Liegen der Stadt nachprüfbare und verläßliche Zahlen für die Besucherzahlen zu Ausstellungen in den oben genannten Einrichtungen vor?
  2. Wenn ja, welche Zahlen sind dokumentiert?
  3. Wenn nein, ist die Verwaltung bereit, eine entsprechende Erhebung durchzuführen?
  4. Verfügt die Stadt über die Besucherzahlen im Hessischen Landesmuseum?
  5. Wenn ja, welche Besucherzahlen wurden in welchen Zeiträumen registriert? Ist aus den Zahlen ersichtlich, ob der Besuch einer bestimmten Ausstellung, der Kunstsammlung oder den naturkundlichen Ausstellungsräumen galt?

Antwort der Verwaltung


Buschungstiftung

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 12.8.2009.

Betreff: Buschungstiftung

Wir fragen:

  1. Wurde in der Vergangenheit und wird jetzt die Finanzausstattung der Buschungstiftung gemäß §115 Absatz 2 der HGO im Haushalt als Sondervermögen aufgeführt und wenn ja, an welchen Stellen, und wenn nein, weshalb nicht?
  2. Über welches Kapital und über welche jährlichen Einnahmen verfügte die Buschungstiftung bei ihrer Begründung und im Jahr vor der Übernahme durch die WIM und über welches Kapital und welche Einnahmen verfügt sie gegenwärtig?
  3. War die Buschungstiftung zu irgendeinem Zeitpunkt im Besitz noch anderen Grund- oder Immobilienbesitzes als der Häuser im Geisberg und wenn ja, um welchen Besitz handelt sich und um welche Zeiträume?
  4. Welche rechtlichen Bestimmungen wurden bei der Übernahme der Häuser am Geisberg durch die WIM für die Buschungstiftung getroffen?

Antwort der Verwaltung


Trinkerszene in Wiesbaden

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 13.8.2009.

Betreff: Trinkerszene in Wiesbaden

Wir fragen:

  1. Gibt es Untersuchungen zur Trinkerszene in Wiesbaden und wenn ja, welche?
  2. Wie zahlenstark ist die Trinkerszene in Wiesbaden? Wie hat sie sich in den letzten 3 Jahren zahlenmäßig entwickelt?
  3. Wie ist das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Alkoholikern und Drogenabhängigen?
  4. Wie groß ist der Anteil der tatsächlich Wohnsitzlosen, der sogenannten Berber?
  5. Wieviele der Menschen in der Trinkerszene wurden in den letzten 3 Jahren zu Therapien veranlaßt und wie erfolgreich waren die Therapien?
  6. Gibt es Erkenntnisse zur Kriminalität in der Trinkerszene und wenn ja, welche?
  7. Wieviele Menschen aus diesem Umfeld wurden in den letzten Jahren dauerhaft in Arbeitsverhältnisse vermittelt? Wieviele hatten 1-Euro-Jobs?
  8. Gibt es Überlegungen, Menschen aus diesem Umfeld wie in andern Städten zu Arbeiten wie Entfernung von Graffiti oder Beseitigen von Kippen heranzuziehen?
  9. Welche städtischen Stellen kümmern sich um die Trinkerszene?
  10. Gibt es Überlegungen, der Szene einen Treffpunkt in der Stadt zur Verfügung zu stellen (wie Mainz das Trinkereck) und wenn ja, an welchen Platz denkt man?

Antwort der Verwaltung


Strafrechtliche Verfolgung von Sozialmißbrauch

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung vom 28.8.2009.

Betreff: Strafrechtliche Verfolgung von Sozialmißbrauch

In dem Schreiben des Hamburger Rechtsanwalts Christian Busold an die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung vom 13.08.2009 wird ein Fall von Sozialmißbrauch detailliert dargestellt und behauptet, das Wiesbadener Sozialamt weigere sich, den Fall strafrechtlich verfolgen zu lassen und das Geld zurückzufordern. Die Rückfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden bei der Staatsanwaltschaft hat ergeben, daß die Angaben des Hamburger Rechtsanwalts nicht dementiert werden. In einer Mitteilung des Amtes für Soziale Arbeit Herr Franz Betz vom 14. August heißt es: „Die diesbezüglichen Aussagen (Betrug, Sozialamt duldet dies und behindert gar die Aufklärung) im Schreiben des Herrn Busold sind völlig unzutreffend.“

Für uns bleiben hier offene Fragen, deren Beantwortung wir erbitten:

  1. Ist es zutreffend, daß der Empfänger der Mietzuschüsse bis einschließlich April 2008 keine Mietaufwendungen hatte?
  2. Ist es ferner zutreffend, daß er Mietzuschüsse, die der GWW gebührt hätten, nicht an diese weitergeleitet hat?
  3. Hat das Sozialamt nach dem ersten Hinweis auf diesen Fall Monate verstreichen lassen, ehe sie Nachforschungen anstellte? 
  4. Hat das Sozialamt aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Anzeige erstattet?
  5. Wird grundsätzlich jeder Mißbrauch von Sozialleistungen angezeigt und verfolgt, oder gibt es hier Ausnahmen, und wenn ja, welche sind das

Antwort der Verwaltung


Stellplätze Hundsgasse 13

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Stellplätze Hundsgasse 13

Am 29.04.2008 hatten wir nach Einzelheiten zur Baugenehmigung für die Häuser Hundgasse 13 in Erbenheim gefragt. Eine Frage bezüglich der Stellplätze lautete: „Wurden die Auflagen vom Bauherrn korrekt umgesetzt?“ Darauf bekamen wir am 13. Mai folgende Antwort von der Verwaltung:

„Durch Ortsbesichtigung am 07.05.2008 wurde festgestellt, daß die Stellplätze nicht wie genehmigt in der Doppelgarage und den drei Carports hergestellt sind. Anstelle der Doppelgarage wurde nur ein Stellplatz errichtet. Das Bauaufsichtsamt wird dafür sorgen, daß die Stellplatzpflicht ordnungsgemäß – wie genehmigt – erfüllt wird.“

Bisher hat sich an der Stelle nichts getan, was wir durch ein Foto belegen können.

Wir fragen:

  1. Welche Schritte wurden inzwischen in der Sache unternommen?
  2. Wann ist damit zu rechnen, daß die Stellplätze in der vorgeschriebenen Form errichtet sind?

Antwort


 Bürgschaften der LH Wiesbaden

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Bürgschaften der LH Wiesbaden

Die Stadt gewährt die verschiedensten Bürgschaften zu den verschiedensten Zwecken.

Wir fragen:

  • Für welche Summe insgesamt bürgt gegenwärtig die Stadt Wiesbaden?

Antwort


Besucherzahlen Hessisches Landesmuseum

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Besucherzahlen Hessisches Landesmuseum

Wir fragen:

  1. Wieviele Besucher hatte das Hessische Landesmuseum im Jahr 2008?
  2. Wie wurde die Besucherzahl ermittelt? Ausschließlich aufgrund der verkauften Eintrittskarten oder noch nach andern Kriterien?
  3. Wie hoch waren die Einnahmen des Landesmuseums im Jahr 2008 durch den Verkauf von Eintrittskarten?

Antwort


 Städtische Aufträge an die Firma stadtbauplan, Darmstadt

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Städtische Aufträge an die Firma stadtbauplan, Darmstadt

Wir fragen:

Welche Aufträge hat die Firma stadtbauplan, Darmstadt, seitens der Stadtverwaltung bzw. seitens städtischer Betriebe in den letzten 10 Jahren erhalten?

Antwort


Zusätzliche Informationen zum Integrationskonzept

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Zusätzliche Informationen zum Integrationskonzept

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 19. November 2009 mehrheitlich die Fortschreibung des Wiesbadener Integrationskonzeptes beschlossen. Nach unserer Meinung ist die Beschlußgrundlage nicht aussagekräftig genug, da nicht hinreichend zwischen verschiedenen Gruppen von Bürgern mit Migrationshintergrund unterschieden wird. Wir beziehen uns auf die Integrationsstudie des Berlin-Instituts aus diesem Jahr. Die Differenzierung nach Bevölkerungsgruppen in dieser Studie hat zu nicht erwarteten Ergebnissen geführt, woraus das Institut unterschiedliche Anforderungen an Integrationskonzepte ableitet. Das betrifft besonders die türkischen Mitbürger und die Rußlanddeutschen. Wenn spezielle Defizite nicht benannt werden, können auch keine spezifischen Lösungen gefunden werden.

Wir fragen:

  1. Welche Werte bei den auf den Seiten 15-18 des Integrationskonzeptes 2010-2014 aufgeführten Kategorien zur Beurteilung der Integration ergeben sich für den türkischen und den deutschrussischen Bevölkerungsanteil Wiesbadens?
  2. Welche Bevölkerungsgruppe mit Migrationshintergrund ist bei der Integration am erfolgreichsten?

Antwort


Unterführung Rheingaustraße

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Unterführung Rheingaustraße

In der Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 8. 12. wurde vom zuständigen Dezernenten bestätigt, daß ein Bauantrag für eine Unterführung der Rheingaustraße in der Höhe des Hauses Nummer 180 vorliegt. Wir nehmen an, daß die Initiative von Herrn Zoffel oder einer von ihm geleiteten Firma ausgeht.

Wir fragen:

  1. Welcher planerische oder städtebauliche Zweck wird mit dem Bau des Tunnels verfolgt? Wozu soll er dienen?
  2. Ist dieser Zweck vereinbar mit der hier angestrebten Gesamtplanung?
  3. Was für einen Verwendungszweck für den denkmalgeschützten Garten  an dieser Stelle sieht die Grünplanung der Firma Bittkau-Bartfelder vor?
  4. Bestehen Kaufinteressen an dem Gartengrundstück? Und wenn ja, hängt das zusammen mit einem Wunsch, das Gartengrundstück zu bebauen?

Antwort

 

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