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Anfragen der BLW Fraktion an die Verwaltung 2010

 

Historische Grabsteine am Schulberg

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Historische Grabsteine am Schulberg

Stadtrat Wolfgang Herber schreibt in einem Aufsatz über den Schulberg: „Am Rande des Spielplatzes sollen Anfang der 1940er Jahre entlang der Bebauung ca. zwei Dutzend alte Grabdenkmäler des vorherigen Friedhofs aufgestapelt worden sein. Sie seien dann mit dem Erdaushub aus dem Bunker Coulinstraße meterhoch zugeschüttet worden.“

Wir fragen:

  1. Ist die Verwaltung zu diesem Sachverhalt informiert und hat es schon Überlegungen dazu gegeben?
  2. Sieht die Verwaltung eine Möglichkeit, im Rahmen des Neubaus Spielplatz durch eine Grabung festzustellen, ob diese Grabdenkmäler auffindbar sind?

Antwort


Poller in der Albrecht-Dürer-Straße

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Poller in der Albrecht-Dürer-Straße

Vor dem Café-Restaurant „Da Bruno“ in der Albrecht-Dürer-Straße 30 stehen eine Anzahl Poller, die das Halten und Parken an dieser Stelle unmöglich machen. Soweit sie die Ecke abschirmen und die Überquerung der Straße für Fußgänger sicherer machen, sind sie zweifellos notwendig. Nach unserer Einschätzung käme man für diese Zwecke allerdings mit weniger Pollern aus. Das Lokal „Da Bruno“ wird von vielen älteren und behinderten Menschen aufgesucht, es hat gewissermaßen eine soziale Funktion. Für behinderte Menschen, die mit einem Wagen gebracht werden, ist das langgezogene Halteverbot eine Erschwernis.

Wir fragen den Magistrat:

Könnte hier eine Verbesserung geschaffen werden, etwa indem die letzten vier Poller stadteinwärts wieder weggenommen werden?

Antwort


Baugenehmigung Abeggstraße 19

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Baugenehmigung Abeggstraße 19

Der Altbau Abeggstraße 19 wird renoviert. Der große dazugehörige Garten ist in einen Parkplatz umgewandelt worden. Wir haben die Vermutung, daß das ohne die nötigen Genehmigungen geschehen ist.

Wir fragen:

  1. Liegen für die Umwandlung des Gartens Abeggstraße 19 in einen Parkplatz die nötigen denkmalschützerischen und umweltrechtlichen Genehmigungen vor?
  2. Wenn nein, wie gedenkt die Verwaltung in dieser Sache vorzugehen?

Antwort


Geisbergstraße 17-19

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Geisbergstraße 17-19

Wir fragen:

Liegt für die oben genannten Häuser ein Antrag auf Abriß bzw. eine Abrißgenehmigung vor?

Antwort


Beauftragung eines Rechtsvertreters in Sachen Künstlerviertel

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Beauftragung eines Rechtsvertreters in Sachen Künstlerviertel

Aus Presseberichten geht hervor, daß der CDU-Stadtverordnete, Herr Hasemann-Trutzel, in Rechtsverfahren um das Künstlerviertel nicht nur die SEG, sondern auch die Stadt vertritt, und zwar auch in  Fragen der Rückabwicklung von Verträgen mit Bauherrn.

Wir fragen:

  1. Sind diese der Zeitung entnommenen Angaben so zutreffend?
  2. Wenn ja, seit wann ist Herr Hasemann-Trutzel mit der Angelegenheit der Häuslebauer beauftragt?

Antwort


Städtische Aufträge an Reinigungsfirmen für Bürgersteigreinigung

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Städtische Aufträge an Reinigungsfirmen für Bürgersteigreinigung.

Wir fragen:

  1. Seit wann arbeitet die Reinigungsfirma Grund für die Stadt Wiesbaden?
  2. Seit wann arbeitet die Reinigungsfirma Tress für die Stadt Wiesbaden?
  3. Welche Aufgaben nehmen diese Firmen im städtischen Auftrag wahr?
  4. Wieviele Reinigungsfirmen werden von der Stadt Wiesbaden beauftragt, und welche?
  5. Wie ist die Preisgestaltung der Firmen Grund und Tress im Vergleich mit der Preisgestaltung anderer Firmen, die als Konkurrenz in Frage kämen?

Antwort


Bäume in der Bleichstraße

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Bäume in der Bleichstraße

Im Rahmen der Umgestaltung des Platzes der Deutschen Einheit finden in der Bleichstraße Bauarbeiten statt. Eine Reihe von Straßenbäumen sind gefällt worden.

Wir fragen:

Wie viele Bäume werden in dem Abschnitt Bleichstraße zwischen Hellmundstraße und Schwalbacher Straße nach den Baumaßnahmen am Platz der Deutschen Einheit stehen bzw. gepflanzt werden? An welchen Stellen genau wird es Bäume geben?

Antwort


„Wiesbaden Artfair“ im Marktkeller

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: „Wiesbaden Artfair“ im Marktkeller

Laut Presse soll im September im Wiesbadener Marktkeller eine Ausstellung „Wiesbaden Artfair“ mit hiesigen Künstlern stattfinden.

Wir fragen:

Welche Stellen der Verwaltung sind an der Organisation dieser Ausstellung beteiligt?

Welche Kosten kommen auf die Stadt durch diese Ausstellung zu?

Antwort


Grabplatte der Familie Baeppler auf dem Alten Friedhof

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Grabplatte der Familie Baeppler auf dem Alten Friedhof

An der Mauer des Alten Friedhofs befindet sich das gut erhaltene Kindergrab der Familie Baeppler. Die Platte hat sich aus der Verankerung gelöst und könnte herausfallen. Das Areal ist wegen Umbauten mit einem Bauzaun abgesperrt.

Wir fragen:

Besteht auch nach Meinung der Verwaltung die Gefahr, daß das Grab herausfällt, und wenn ja, werden Maßnahmen ergriffen, das zu verhindern?

Antwort


Einbau einer Bremsenprüfanlage

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Einbau einer Bremsenprüfanlage in Kfz-Werkstatt Hundsgasse 16, Wiesbaden- Erbenheim im August 2010

In Wiesbaden-Erbenheim, in der Hundsgasse 16, arbeitet seit Jahren eine Kfz-Werkstatt. Der Betrieb wurde, da die Werkstatt mitten im alten Ortskern von Erbenheim in einem geschlossenen Innenhof mit anliegender Wohnbebauung liegt nur mit Auflagen genehmigt. Diese Auflagen wurden am 30. Mai 1990 in einem gerichtlichen Vergleich zwischen dem Rechtsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Besitzer der Kfz-Werkstatt Herrn Alexander Friedrich festgelegt (siehe Anlage).
So wurde z.B. der Betrieb auf Dauer nur als sogenannter „Ein-Mann-Betrieb“ genehmigt, alle Reparatur und Wartungsarbeiten dürfen „ausschließlich in der Werkstatthalle bei ständig geschlossenem Tor ausgeführt“ werden usw. (siehe Anlage).
In diesem sogenannten „Ein-Mann-Betrieb“ arbeitet der Besitzer seit Jahren zusammen mit drei Angestellten.
Anfang August diesen Jahres wurde im Torbereich der Werkstatt, eine neue Bremsenprüfanlage in den Boden eingebaut. Allerdings so nahe hinter dem Werkstattor, daß eine Bremsenprüfung mit geschlossenem Tor nicht möglich ist. Bei der Prüfung der Vorderradbremsen ragt das Heck des jeweiligen Fahrzeuges aus der Halle heraus, Lärm und Abgase gehen direkt in den Innenhof.

Fragen:

  1. Warum wurde der Einbau der  Bremsenprüfanlage an dieser Stelle der Kfz-Werkstatt genehmigt, obwohl die bestehenden Auflagen einen Betrieb der Werkstatt nur mit geschlossenem Tor gestatten?
  2. Wurde schon einmal überprüft, ob sich der Betrieb an seine Auflagen hält? Wann und mit welchem Ergebnis?
  3. Wer ist in diesem Fall zuständig für die Überprüfung der einzelnen Auflagen?
  4. Welche Maßnahmen bzw. Sanktionen sind vorgesehen, wenn sich der Betrieb nicht an bestehende Auflagen hält?
  5. Gab es in den letzten Jahren Beschwerden der Nachbarn wegen der Autowerkstatt? Wie wurde damit umgegangen?

Antwort


Gutachten Professor Furrer

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Gutachten Professor Furrer

Der Stadtplaner und Denkmalschützer Professor Bernhard Furrer (Bern) hat im Auftrage der Verwaltung ein Gutachten verfaßt zu den Chancen Wiesbadens, Weltkulturerbe zu werden. Nach unserer Kenntnis liegt dieses Gutachten schon seit längerer Zeit vor.

Wir fragen:

  1. Wann wurde das Gutachten von Professor Furrer fertiggestellt und übergeben?
  2. Aus welchen Gründen wurde es bisher der Öffentlichkeit nicht vorgestellt?
  3. Wann und in welcher Form wird dies geschehen?

Antwort


Bauvorhaben Seniorenwohnheim in Breckenheim

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Bauvorhaben Seniorenwohnheim in Breckenheim

Am 6. Oktober 2009 hat der Ortsbeirat Breckenheim sich in einem Beschluß für den Bau eines Seniorenwohnheims im inneren Ortsbereich und die Verlagerung des dortigen Spielplatzes ausgesprochen

Wir fragen:

  1. Hat dieser Beschluß zu einer Planung geführt, und wenn ja, was ist der gegenwärtige Stand?
  2. Besteht an dem vorgesehenen Standort entsprechendes Baurecht oder muß es geschaffen werden?
  3. Wird für ein solches Bauvorhaben ein Beschluß der Stadtverordnetenversammlung nötig sein, und wenn nein, weshalb nicht?

Antwort


Zuschüsse des Ausländerbeirats an Vereine

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Zuschüsse des Ausländerbeirats an Vereine

Der Ausländerbeirat hat einen Jahresetat für Zuschüsse an Wiesbadener Vereine.

Wir fragen:

An welche Vereine hat der Wiesbadener Ausländerbeirat in diesem Jahr Zuschüsse jeweils in welcher Höhe gezahlt?

Antwort


Lärmschutz Brücke Salzbachtal

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Lärmschutz Brücke Salzbachtal

Laut Presseberichten soll im Rahmen des Ausbaus der A66 die Salzbachtalbrücke erneuert werden.

Wir fragen:

Sind für die Brücke und die angrenzenden Bereiche Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen und wenn ja, welche?

Antwort


Einbeziehung von Ortsverwaltungen bei Postdiensten

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: Einbeziehung von Ortsverwaltungen bei Postdiensten

In der Presse wird der Oberbürgermeister mit der Auffassung zitiert, daß er sich für die Postdienstleistung ein „tragfähiges Gesamtkonzept“ vorstellen könne, welches die Ortsverwaltungen einbeziehe. Er kündigte in der Sache ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Frank Appel an.

Wir fragen:

  1. Hat ein solches Gespräch inzwischen stattgefunden, und wenn ja, mit welchem Ergebnis?
  2. Wenn ein solches Gespräch noch nicht stattgefunden hat: wird es stattfinden, und wenn ja, voraussichtlich wann?

Antwort


WiBus-Fahrer

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff: WiBus-Fahrer

Wir fragen:

  1. Wie viele Busfahrer arbeiten gegenwärtig bei WiBus?
  2. Wie viele Krankschreibungen gab es bei WiBus-Fahrern durchschnittlich in den Jahren 2009 und 2010?
  3. Wie viele Busfahrer von WiBus haben jeweils in den Jahren 2009 und 2010 gekündigt?
  4. Wie unterscheidet sich konkret das monatliche Einkommen eines WiBus-Fahrers von dem eines ESWE-Fahrers?
  5. Wie unterscheidet sich konkret die Altersversorgung eines WiBus-Fahrers von der eines ESWE-Fahrers?

Antwort


Anwaltskosten der Stadt

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Bertreff: Anwaltskosten der Stadt

Offenbar nicht selten bedient sich die Verwaltung der Unterstützung externer Rechtsanwaltsbüros zur Beratung und bei Gerichtsverfahren. Wir möchten uns ein Bild machen von den Kosten, die sich daraus ergeben.

Wir fragen deshalb:

  1. In wieviel Fällen hat sich in den Jahren 2007 bis einschließlich 2010 die Verwaltung bei Gerichtsverfahren externer Anwaltsbüros bedient?
  2. In wie vielen Fällen in diesem Zeitraum hat sich die Stadt von ihrem Rechtsamt vertreten lassen?
  3. Aus welchen Gründen wird die Vertretung durch ein externes Anwaltsbüro bevorzugt?
  4. Was waren insgesamt für den angegeben Zeitraum die Kosten der Beauftragung für die externen Anwaltsbüros?
  5. Welche Kosten sind bislang insgesamt in Sachen Künstlerviertel für Beratung, Vertretung bei Gericht und Gerichtskosten entstanden?

Antwort


Beratungsleistungen in Sachen „Werbenutzungskonzession für Wiesbaden“

Anfrage der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden, nach § 43 GO der Stadtverordnetenversammlung

Betreff:  Beratungsleistungen in Sachen „Werbenutzungskonzession für Wiesbaden“

Nach unserer Kenntnis hat sich bei dem Vergabeverfahren für Werbenutzung die Verwaltung von den Firmen GESTOCON und White & Case beraten lassen.

Wir fragen:

  1. Ist die obige Feststellung zutreffend oder wurden noch weitere Beratungsleistungen beauftragt?
  2. Wurden die Beratungsleistungen ausgeschrieben, und wenn nein, weshalb nicht?
  3. Weshalb wurde das Beratungsangebot der Firma Public-Consultants, Herr Bochmann, nicht berücksichtigt?
  4. Welche Kosten sind der Stadt für die Beratung durch die Firma GESTOCON entstanden?
  5. Welche Kosten sind der Stadt für die Beratung durch die Firma White & Case entstanden?

Antwort

 

   
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