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Anträge der BLW Fraktion im Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr

 

Bau einer Kita in Wiesbaden-Sonnenberg

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 05. Dezember 2006

Betreff: Bau einer Kita in Wiesbaden-Sonnenberg

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten,

  1. zu berichten, wie der Stand der Planungen für eine Kita in Sonnenberg ist,
  2. bei den weiteren Planungen die schwerwiegenden Verkehrsprobleme zu berücksichtigen, die sich am Standort hinter der Konrad-Duden-Schule ergeben, sowie die Untersuchungen der Elterninitiative „Ich laufe gern zur Schule“ dazu und deren Einwände,
  3. andere Standorte wie z.B. den am Bauhof Danziger Straße als Alternative in Betracht zu ziehen.

Beschluss:

Bau einer Kita in Wiesbaden-Sonnenberg
Sitzung: 05.12.2006
06-F-07-0009
Beschluss Nr. 0192
Einstimmig


Gestaltung Nerotal

Antrag der Stadtverordnetenfraktion BLW zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 30.01.2007

Betreff: Gestaltung Nerotal

Das Endstück der Nerotalanlage zur Nerobergbahn  hin bietet ein höchst unbefriedigendes Bild, einerseits weil sich entlang dem Park, wo früher wenige Autos standen, nun ein ausgedehnter Parkplatz erstreckt und sich andererseits die Treppenanlage in einem schlechten Zustand befindet (kaputte Steine, Beschmierungen). Die Landeshauptstadt, die für sich als Stadt des Historismus Werbung macht, sollte sich dann auch an einer solch wichtigen Stelle in einem angemessenen Zustand präsentieren.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten

  1. zu prüfen, ob die Nerotalanlage gegen den Parkplatz, bei der Abzweigung Weinbergstraße durch die Anpflanzung von Büschen und Gehölz, wie sie auch gegenüber und an anderen Stellen die Anlage begrenzen, abgeschirmt werden kann,
  2. ein Konzept zur Sanierung der Treppenanlage vorzulegen.

Beschluss:

Gestaltung Nerotal
Sitzung: 30.01.07
07-F-07-0005
Beschluss Nr. 0011
Der Antrag der Bürgerliste Wiesbaden vom 16.01.2007 betr.
Gestaltung Nerotal wird angenommen.


Lichtmasterplan Wiesbaden

Antrag der Stadtverordnetenfraktion BLW zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 30.01.2007

Betreff: Lichtmasterplan Wiesbaden

Seit 2004 „sollen Grundzüge und Leitlinien für ein übergeordnetes Lichtkonzept herausgearbeitet werden“, der Lichtmasterplan Wiesbaden.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten,  wie der augenblickliche Sachstand ist.

Beschluss:

Lichtmasterplan
Sitzung: 30.01.2007
07-F-07-0006
Beschluss Nr. 0012

Der Antrag der Bürgerliste Wiesbaden vom 16.01.2007 betr.
Lichtmasterplan Wiesbaden ist durch die in der heutigen Sitzung geführte Aussprache erledigt.


Unfallschwerpunkt Kreuzung Berliner Straße/Am Hochfeld/Abfahrt B 455

Antrag der Stadtverordnetenfraktion BLW zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 30.01.2007

Betreff: Unfallschwerpunkt Kreuzung Berliner Straße/Am Hochfeld/Abfahrt B 455

Die Kreuzung Berliner Straße/Am Hochfeld/Abfahrt B 455 in Erbenheim ist seit längerem sehr unfallträchtig. Im Jahr 2006 gab es sogar einen Toten.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten,

welche Maßnahmen geplant sind, um die Unfallhäufigkeit an dieser Kreuzung zu senken.

Beschluss:

Unfallschwerpunkt Kreuzung Berliner Straße/Am Hochfeld/
Abfahrt B 455
Sitzung: 30.01.2007
07-F-07-0003
Beschluss Nr. 0010
Der Antrag findet durch die in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr geführte Aussprache, unter der Zusage des Magistrats (Herrn Stadtrat Prof. Dr. Pös), wonach die Möglichkeiten der Vorlage einer Unfallstatistik geprüft werden, seine Erledigung.


Verbesserung der Straßenbeleuchtung
in der Blücherstraße

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden
zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 06. März 2007

Betreff: Verbesserung der Straßenbeleuchtung in der Blücherstraße.

Vorbemerkung:
Die Blücherstraße ist in den Abend- und Nachstunden äußerst schlecht beleuchtet. Es wird von Übergriffen berichtet (z.B. Handtaschenraub). Auf dem Blücherplatz wird Alkohol konsumiert und offenbar immer noch mit Drogen gehandelt. Besonders für Frauen, die hier allein unterwegs sind, ist die Situation nach Einbruch der Dunkelheit unzumutbar.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, wie die Beleuchtung der Blücherstraße verbessert werden kann.

Beschluss:

Verbesserung der Straßenbeleuchtung in der Blücherstraße
Sitzung: 06.03.2007
07-F-07-0014
Beschluss-Nr. 0033

  1. Der Bericht des Magistrates ( Herrn Dr. Bohr ) wird zur Kenntnis genommen, wonach noch in diesem Jahr 8 Überspannungsleuchten ausgetauscht werden. Sofern die notwendigen Haushaltsmittel bewilligt werden, sollen auch die Mastleuchten getauscht werden. Darüber hinaus wird das Problem der Verschattungen durch die vorhandenen Bäume mit dem Amt für Grünflächen geklärt.
  2. Der Antrag ist damit erledigt.

 


Bürgersteig an der K 663 zwischen
Daimlerring und Siemensstraße

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 06. März 2007

Betreff: Bürgersteig an der K 663 zwischen Daimlerring und Siemensstraße

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten,

  1. zu prüfen, ob auf der Südseite der K 663 zwischen Daimlerring und Siemensstraße ein Bürgersteig errichtet werden kann, um die Sicherheit der Fußgänger, die im Gewerbegebiet einkaufen gehen, an der stark befahrenen Verbindungsstraße zwischen Nordenstadt und Erbenheim, zu gewährleisten,
  2. die anfallenden Kosten für einen solchen Bürgersteig zu ermitteln,
  3. eine Finanzierung der Maßnahme sicherzustellen.

Begründung:

Durch die Ansiedlung zahlreicher Discounter im gegenüber des Nordenstadter Wohngebiets gelegenen Gewerbegebietes hat sich auch die Anzahl der Fußgänger am unbefestigten Straßenrand der K 663 merklich erhöht. Ein Bürgersteig fehlt nur entlang der Südseite zwischen Daimlerring und Siemensstraße, davor und dahinter ist er vorhanden.

Beschluss:

Bürgersteig an der K 663 zwischen Daimlerring und Siemensstraße
Sitzung: 06.03.2007
07-F-07-0013
Beschluss Nr. 0032
Der Antrag ist durch die heutige Aussprache erledigt


Fahrbahnteiler in der Idsteiner Straße in
Höhe des Antoniusheimes

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 06. März 2007

Betreff: Fahrbahnteiler in der Idsteiner Straße in Höhe des Antoniusheimes

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten,

  1. zu prüfen, ob in der Idsteiner Straße in Höhe des Antoniusheimes ein Fahrbahnteiler errichtet werden kann, um ein sicheres Überqueren, der vor allem an Wochenenden stark befahrenen Straße, durch die vorwiegend älteren und zum Teil in ihrer Beweglichkeit und Wahrnehmungsmöglichkeit der Umwelt stark eingeschränkten Bewohner des Antoniusheimes zu ermöglichen.
  2. die anfallenden Kosten für einen solchen Fahrbahnteiler zu ermitteln.
  3. eine Finanzierung der Maßnahme durch überplanmäßige Mittel noch in diesem Jahr sicherzustellen.

Begründung:

Die auf der anderen Straßenseite gegenüber des Antoniusheimes gelegene Bushaltestelle kann ohne Querungshilfe nur unter erheblichen Gefahren erreicht werden. Eine während der Woche durchgeführte Verkehrszählung ist in diesem Zusammenhang dahingehend zu vernachlässigen, da es sich bei diesem Teil der Idsteiner Straße um eine vor allem am Wochenende vom Ausflugsverkehr stark befahrene Strecke handelt.

Beschluss:

Fahrbahnteiler in der Idsteiner Straße in Höhe des Antoniusheimes
Sitzung: 06.03.2007
07-F-07-0011
Beschluss Nr. 0031

  1. Der Bericht von Stadtrat Laubmeyer wird zur Kenntnis genommen, dass - als probeweise Lösung - eine Fahrbahnverengung eingerichtet wird.
  2. Dem Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr wird zu gegebener Zeit ein entsprechender Erfahrungsbericht vorgelegt.

Stadtplanung im Bereich zwischen
Wilhelmstraße und Langgasse

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 06. März 2007

Betreff: Stadtplanung im Bereich zwischen Wilhelmstraße und Langgasse

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten, ob es Planungen gibt, und wenn ja, welche, zur stadtplanerischen Verbesserung des Gebietes zwischen Wilhelmstraße und Langgasse, also vom Kurplatz hinüber zum hinteren Teil der Langgasse. Dabei sollte besonders eingegangen werden auf die Gestaltung des Drei-Lilien-Platzes und der Schellenberg-Passage.

Beschluss:

Stadtplanung im Bereich zwischen Wilhelmstraße und Langgasse
Sitzung: 06.03.2007
07-F-07-0012
Beschluss Nr. 0027

  1. Es wird zur Kenntnis genommen, dass eine Magistratsvorlage in Vorbereitung ist, die auf Grundlage des Planungsauftrages eine sinnvolle Fortsetzung der Fußgängerzone bis zum Kranzplatz vorsieht.
  2. Der Antrag ist damit erledigt.

Begrünung Fußgängerinsel obere Blücherstraße

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 02. Mai 2007

Betreff: Begrünung Fußgängerinsel obere Blücherstraße

In der Blücherstraße haben eine Reihe von Bürgern Patenschaften für Bäume übernommen und in den Baumscheiben Beete angelegt. Sie haben sich zusammengetan in einer Initiative grünes Westend. Ein Wunsch der Initiative ist es, daß die Verkehrsinsel an der Ecke Blücherstraße / Gneisenaustraße begrünt wird wie das schon mit der Verkehrsinsel Ecke Blücherstraße / Nettelbeckstraße geschehen ist. Das Grünflächenamt steht der Idee positiv gegenüber, hat aber keine Mittel für die Maßnahme zur Verfügung.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten

  1. zu prüfen, ob es möglich ist, die Verkehrsinsel Ecke Blücherstraße / Gneisenaustraße ebenso wie die Verkehrsinsel Blücherstraße / Ecke Nettelbeckstraße zu begrünen;
  2. gegebenenfalls Mittel für diese Maßnahme bereitzustellen.

Beschluss:

Begrünung Fußgängerinsel obere Blücherstraße
Sitzung: 02.05.2007
07-F-07-0022
Beschluss Nr. 0071
Der Antrag wird mit der Bitte um Prüfung an den Ortsbeirat Westend weitergeleitet.


Jugendverkehrsschule

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden
zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 02. Mai 2007

Betreff: Jugendverkehrsschule

Die Jugendverkehrsschule soll vom Platz der Deutschen Einheit weg verlegt werden. Als neuer Standort ist der Moltkering genannt worden, aber ohne genauere Angaben.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten, was in der Sache Verlegung der Jugendverkehrsschule bisher unternommen worden ist und wie weiter verfahren werden soll.
Dabei sollte vor allem deutlich gemacht werden, wo genau die Jugendverkehrsschule untergebracht werden soll.

Beschluss:

Jugendverkehrsschule
Sitzung: 02.05.2007
07-F-07-0021
Beschluss Nr. 0070

  1. Der mündliche Bericht durch Herrn Prof. Dr. Pös wird zur Kenntnis genommen.
  2. Der Antrag ist durch die anschließende Aussprache erledigt.

Dietenmühle

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden
zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 19. Juni 2007

 Betreff: Dietenmühle

Der Ausschuß möge beschließen:

Im Zusammenhang mit dem Vorhaben Bebauungsplan und Veränderungssperre Dietenmühle wird der Magistrat gebeten zu berichten,

  1. was der Stand der Verhandlungen von Stadt und Land in dieser Sache ist;
  2. wie sich der Denkmalschutz zu einer möglichen Zusatzbebauung stellt;
  3. was genau unter einer „Ergänzungsbebauung mit geringem Volumen“ zu verstehen ist.

Beschluss:

Dietenmühle
Sitzung: 19.06.2007
07-F-07-0027
Beschluss Nr. 0116
Der Antrag ist durch den Bericht des Magistrates und die heutige Aussprache erledigt.


Dietenmühle

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 11. September 2007

Betreff: Dietenmühle

Die Jamaika-Koalition hat er erklärt, daß der Kurpark an der Dietenmühle erhalten und gestärkt werden solle. Die Klimaanalyse der Stadt Wiesbaden warnt wegen der Bedeutung des Kurparks für die Frischluftzufuhr davor, in diesem Bereich weitere Bebauung zuzulassen. Die Bürgerinitiative Dietenmühle hat an die zweitausend Unterschriften gegen eine Bebauung neben der Parkstraße 44 gesammelt. Laut Zeitungsbericht hat in dieser Sache ein seriöser Investor ein Angebot vorgelegt, wonach das Gebäude Parkstraße 44 saniert werden soll, ohne daß ein Zusatzbau projektiert wird, und die Parkstraße 46 nach dem Verlauf einiger Jahre in den Besitz der Stadt Wiesbaden übergeht.

Auf diesem Hintergrund möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen,

  1. ob ihm dieses Angebot bekannt ist;
  2. wie er sich im Rahmen der Verhandlungen mit dem Land Hessen dazu stellt;
  3. wie er in der Sache weiter zu verfahren gedenkt.

Beschluss:

Dietenmühle
Sitzung: 11.09.2007
07-F-07-0033
Beschluss Nr. 0200
Der mündliche Bericht wird zur Kenntnis genommen. Der Antrag hat sich dadurch erledigt.


Kureck

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 11. September 2007

Betreff: Kureck

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten:

  1. was der Stand der Planung für das Kureck ist und was die Verwaltung als Zielvorstellung verfolgt;
  2. welche Arten von Ausnutzung zur Zeit an dieser Stelle überhaupt möglich sind;
  3. ob es dabei Umweltauflagen geben könnte z.B. wegen der Klimaproblematik.

Beschluss:

Kureck
Sitzung: 11.09.2007
07-F-07-0032
Beschluss Nr. 0198
Der mündliche Bericht wird zur Kenntnis genommen. Der Antrag hat sich dadurch erledigt.


Ausbau Ingwerweg

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 11. September 2007

Betreff: Ausbau Ingwerweg

Bei dem Projekt Ausbau Ingwerweg in Wiesbaden Sonnenberg gibt es offene Fragen, die vor einem weiteren Vorgehen geklärt werden müßten.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu folgenden Punkten Auskunft zu geben:

  1. Was ist das Verkehrskonzept für das Gesamtgebiet und welche Aufgabe soll dabei der Zug Ingwerweg / Bayernstraße übernehmen?
  2. Für den bereits ausgebauten Teil des Ingwerwegs liegt ein Bebauungsplan vor, der ausschließlich Anliegerverkehr und keine Erschließungsfunktion zuläßt. Wie ist das vereinbar mit der Absicht, hier Durchgangsverkehr zuzulassen? Müßte dazu nicht der Bebauungsplan geändert werden?
  3. Die Breite des ausgebauten  Ingwerwegs beträgt, 6,5 m. Davon soll besonders wegen der vielen Kinder, die hier unterwegs sind, ein Fußweg von 1,4 m abgetrennt werden. Ein Parkstreifen für Autos muß erhalten bleiben. Nach unserer Kenntnis verlangt das Regelwerk für Querschnitte innerörtlicher Straßen für eine zweispurige Straße plus Gehweg eine Breite von 7m. Insofern scheint das Vorhaben zweispurigen Autoverkehrs technisch gar nicht machbar zu sein. Außerdem ist zu fragen, ob der Fußgängerteil der Straße nicht mindestens 1,5 m breit sein müßte.
  4. Der Ausbau des Ingwerwegs soll 300 000 Euro kosten. Die Stadtverordnetenversammlung hat diese Mittel mit Beschluß Nr. 72 vom 08.02.2007 bereitgestellt. Der Beschluß lief unter dem Titel „Mehreinnahmen“, er enthielt keinerlei Hinweis auf den Ingwerweg, sondern nur auf Zuweisung von Extramitteln an Dezernate. Ist es statthaft, Finanzierungen für bestimmte Projekte in einer so verschleierten Form vorzunehmen?

Beschluss:

Ausbau Ingwerweg
Sitzung: 11.09.2007
07-F-07-0031
Beschluss Nr. 0196
Der mündliche Bericht wird zur Kenntnis genommen. Der Antrag hat sich dadurch erledigt.


Dietenmühle

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 06. November 2007

Betreff: Dietenmühle

In der Sache  Bebauung Dietenmühle herrscht weiter Klärungsbedarf.

Der Planungsdezernent hat in der letzten Sitzung des Ausschusses auf Anfrage dargetan, er wisse nichts von Vorschlägen zur Sanierung der Parkstraße 44 ohne Nachverdichtung und halte so etwas auch für unmöglich. Der Fraktion Bürgerliste liegt die Kopie des Briefes einer Wiesbadener Firma aus dem Mai 2007 an Professor Pös vor, in denen ein solcher Vorschlag unterbreitet wird. Nach Kenntnis der BLW-Fraktion sind Professor Pös mindestens noch zweit weitere Vorschläge ohne Neubebauung vorgestellt worden: nämlich einer durch Dr. Obermayr, den Leiter der Europa-Schule, für eine Kinderbetreuungseinrichtung, und einer durch den Dermatologen Professor Klimek für ein Gesundheitszentrum.

In der Sitzung vom 11.09. wurde von Professor Pös die Andeutung gemacht, dem Land müsse eine angemessene Vermarktung zugebilligt werden. Die Stadt hat, doch offenbar in Konsultation mit dem Land, bereits eine Verabredung mit einem Investor, der eine Neubebauung plant, abgeschlossen. Über das Ausmaß der geplanten Bebauung wurden bisher nur vage Angaben gemacht.

Die Fraktion BLW ist wie die Verwaltung und auch die Bürgerinitiative Dietenmühle für eine Entfernung des Baus Parkstraße 46. Dieser Bau ist allerdings erst vor kurzer Zeit mit hohem Geldaufwand generalsaniert worden, so daß ein Aufschub des Abrisses sinnvoll erscheint.

Aus den geschilderten Sachverhalten ergeben sich eine Reihe von Fragen.

Der Ausschuß möge deshalb beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen:

  1. ob und wenn ja mit welcher Begründung  er die Behauptung aufrecht erhält, keine Kenntnis von Vorschlägen ohne Nachverdichtung zu haben;
  2. ob das Land Hessen bei den Verhandlungen zu dieser Sache der Stadt Vorgaben gemacht hat, und wenn ja, welche;
  3. welche Ausnutzung an der Stelle vorgesehen ist und wie diese sich zu der Ausnutzung verhält, die vor der Veränderungssperre möglich war;
  4. wie sich der Magistrat zum Umgang mit Steuergeldern im Falle des baldigen Abrisses des sanierten Gebäudes Parkstraße 46 stellt;
  5. ob der Magistrat bereit ist, nunmehr die Vorschläge zur Sanierung ohne Nachverdichtung zu berücksichtigen, und zwar im Hinblick darauf, daß sie dem Wunsch der betroffenen Bürger, den Forderungen des Klimagutachtens und dem erklärten Willen der Jamaika-Koalition entsprechen, den Kurpark zu bewahren und zu stärken.

Beschluss:

Dietenmühle
Sitzung: 06.11.2007
07-F-07-0038
Beschluss Nr. 0226
Der Antrag ist durch den heutigen Bericht des Magistrates und die anschließende Aussprache erledigt


Mauergasse

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 06. November 2007

Betreff: Mauergasse

Die Geschäftsleute und Anwohner der Mauergasse befürchten bei der Bebauung des Areals Altes Polizeipräsidium Beeinträchtigungen und einen Verlust an Flair. An dieser Stelle hat es nie eine Kompaktbebauung, sondern nur eine aufgelockerte gegeben.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen:

  1. ob die Verwaltung bereits ist, auf den Investor in dem Sinn einzuwirken, daß entlang der unteren Mauergasse nur eine geringfügige Bebauung stattfindet, die die Mauergasse nicht zur lichtlosen Gasse werden läßt;
  2. was an dieser Stelle an Begrünung vorgesehen ist und wie mit den vorhandenen Bäumen verfahren werden soll;
  3. wie es sich mit der von der Bürgerinitiative befürchteten „unkalkulierbaren Beeinflussung der unterirdischen Grundwasserströme“ und möglichen Beschädigungen der Häuser verhält.

Beschluss:

Mauergasse
Sitzung: 06.11.2007
07-F-07-0039
Beschluss Nr. 0227
Der Antrag ist durch den heutigen Bericht von Stadtrat Prof. Dr. Pös und die anschließende Aussprache erledigt.


Verkehrsplan Heidestock

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 06. November 2007

Betreff: Verkehrsplan Heidestock

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, bei dem angekündigten Verkehrskonzept für die Siedlung Heidestock folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen:

1) Da es immer noch Durchgangsverkehr gibt, sollten alle technischen Möglichkeiten ergriffen werden, diesen zu unterbinden.

2) Durch die Verkehrsführung sollte erreicht werden, daß nicht nur Verkehr von einem Teil der Siedlung in einen andern verlagert, sondern daß er gerecht verteilt wird  und sich möglichst für alle Anwohner an Zugangsstraßen Verbesserungen ergeben.

3) Für Fußgänger, besonders auch für Schulkinder und behinderte Menschen sollten überall gesicherte Fußwege zur Verfügung stehen.

4) Das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zum Ingwerweg sieht vor, daß durchgehend ein Gehweg angelegt wird. Es sollte geklärt werden, ob die Abtrennung mit Pollern in verschiedenen Abständen dem genügt. Ferner sollte geprüft werden, ob an anderen Stellen des Heidestocks mit ähnlicher Situation Gehwege abgetrennt werden können.

5) Die Westfalenstraße ist Teil des Bebauungsplans Heidestock und dort als Erschließungsstraße ausgewiesen. Die Amerikaner haben sie gesperrt. Es sollte dargelegt werden, wie der Magistrat in dieser Sache verfahren will, welchen Standpunkt er in den Gesprächen mit den Amerikanern vertritt. Die Rheinlandstraße ist gegenwärtig befahrbar. Besteht die Gefahr, daß die Amerikaner auch diese Straße sperren? Was für eine Wirkung wird die Verlagerung des amerikanischen Hauptquartiers nach Wiesbaden für den hier interessierenden Bereich haben? Die Antworten auf diese Fragen sollten klären, wie sich die Pläne der Amerikaner auf die Verkehrssituation am Heidestock auswirken werden.

Beschluss:

Verkehrsplan Heidestock
Sitzung: 06.11.2007
07-F-07-0041
Beschluss Nr. 0157
Der Antrag ist durch die heutige Beratung und Beschlussfassung zu den Magistratsvorlagen „08-V-66-0209 Verkehrskonzept Heidestock“ und 07-V-66-0221 Ingwerweg in Wiesbaden-Sonnenberg; Ausbau bis zur Flandernstr.“ erledigt.


Beleuchtung Blücherplatz

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 04. Dezember 2007

Betreff: Beleuchtung Blücherplatz

In der Dunkelheit erscheint der Blücherplatz als ein eher bedrohlicher Ort, den man ungern passiert. Hier wird Alkohol konsumiert, es gab ein Problem mit Drogen. Auch nachts ist der Blücherplatz mit seinen unübersichtlichen Winkeln Treffpunkt für Jugendliche und Erwachsene. Nur an der Blücherschule gibt es eine Leuchte, die den Platz aber nicht erhellt.

Eingedenk dieser Situation möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, ein Konzept zur besseren Beleuchtung des Blücherplatzes zu entwickeln.

Beschluss:

Beleuchtung Blücherplatz
Sitzung: 04.12.2007
07-F-07-0043
Beschluss Nr. 0277

  1. Der Ortsbeirat Westend wird um Stellungnahme gebeten.
  2. Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob durch eine veränderte Beleuchtung des Blücherplatzes den Sicherheitsaspekten Genüge getan werden könnte.

Bessere Kontrolle des Radverkehrs in Wiesbaden

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 04. Dezember 2007

Betreff: Bessere Kontrolle des Radverkehrs in Wiesbaden

Das Fahrradfahren in Wiesbaden wird neuerdings wieder stärker gefördert. Dabei ergeben sich auch Fragen der Verkehrsüberwachung. Fahrradfahrer sind überproportional zu ihrem Anteil am Verkehr an Verkehrsunfällen beteiligt, als die Schwächeren gegenüber dem Autoverkehr meist als Verkehrsopfer. Von den Autofahrern verdrängt weichen sie oft auf Flächen aus, die eigentlich den Fußgängern vorbehalten sein sollten. Da kommt es dann zu Unfällen zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern, wobei in diesem Fall die letzteren die Schwächeren sind. Jüngst wurde eine ältere Dame in der Fußgängerzone von einer Fahrradfahrerin schwer verletzt. Man beobachtet oft riskante Fahrweisen von Fahrradfahrern ohne viel Rücksicht auf Verkehrschilder. Dabei bringen sie sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Eine bessere Kontrolle scheint hier angebracht, wobei man möglicherweise auf die Erfahrungen anderer Kommunen zurückgreifen kann. Die Stadt Frankfurt und die Stadt Freiburg setzen Ordnungskräfte mit Fahrrädern ein, die  nicht nur das Verkehrsverhalten der Fahrradfahrer überprüfen, sondern z.B. auch, ob Fahrradwege zugeparkt sind. Frankfurt hatte eine Zeitlang eine rote Karte für rücksichtlose Radfahrer eingeführt. Mainz arbeitet mit einer differenzierten Beschilderung (z.B. „Rad frei Schrittempo“).

Im Hinblick auf diese Problematik möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen:

  1. wie er die Lage bei der Verkehrsüberwachung in Sachen Fahrradfahren einschätzt;
  2. ob er über ein Konzept verfügt, wie durch bessere Kontrolle die Fahrradfahrer selbst, aber auch Fußgänger gegen rücksichtsloses Radfahren geschützt werden, und wenn ja, wie dieses Konzept aussieht;
  3. ob er in dieser Sache bereit ist Methoden, die in andern Städten erprobt wurden, zu übernehmen.

Beschluss:

Bessere Kontrolle des Radverkehrs in Wiesbaden
Sitzung: 04.12.2007
07-F-07-0042
Beschluss Nr. 0279
Der Antrag ist durch den Bericht des Magistrats und die anschließende Aussprache erledigt.


Schützenhof

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 29. Januar 2008

Betreff: Schützenhof

Die Schützenhofstraße ist ein bedeutsames Wiesbadener Ensemble über römischen Anlagen. Das Bild war früher geprägt von den hervorragenden Fassaden auf beiden Seiten und dem Treppenaufgang zum Schulberg. Durch Umbau dieses Aufgangs und durch die Parkhausfront hat der Ort viel von seiner Attraktivität verloren. Im Rahmen der Neugestaltung Fußgängerzone ist auch die Schützenhofstraße teilweise umgearbeitet worden. Wünschbar ist, daß an dieser Stelle wieder ein städteplanerisch gelungenes und einladendes Ensemble entsteht.

Im Hinblick darauf möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, Auskunft zu den folgenden Fragen zu geben:

  1. Gibt es schon Vorstellungen, wie die Außenseite des Parkhauses zukünftig aussehen soll? Hält die Verwaltung es für denkbar, daß die historische Fassade wiederhergestellt wird?
  2. Soll der Aufgang zur Coulinstraße mit seinen seit Jahren besprayten Betonwänden so bleiben oder bestehen Überlegungen zur Umgestaltung, und wenn ja, welche?
  3. Soll die neue Fassung des historischen Brunnens in der wie es scheint allzu wuchtigen Form und mit der Verstellung der Sichtachse beibehalten werden oder könnte es hier noch zu einer Verbesserung kommen?
  4. Warum wurde die Trinkstelle der Schützenhofquelle beseitigt? Soll der historische Brunnen mit Thermalwasser gespeist werden? Warum ist er bisher nicht angebunden worden, für wann ist die Anbindung vorgesehen und was für Kosten ergeben sich daraus? Ist erwogen worden, für den Wasserlauf Thermalwasser zu nutzen? Funktionieren die technischen Einrichtungen für den Wasserlauf einwandfrei?
  5. Ist es denkbar, daß die an Insektenvernichter gemahnenden Beleuchtungskörper durch anheimelndere Lampen ersetzt werden?
  6. Ist etwas an Baum- oder Strauchbepflanzung vorgesehen?

Beschluss:

Schützenhof
Sitzung: 29.01.2008
08-F-07-0002
Beschluss Nr. 0006

  1. Der Bericht von Prof. Dr. Pös wird zur Kenntnis genommen.
  1. Der Antrag ist damit erledigt.

Platz am Hauptbahnhof Wiesbaden

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden
zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 04.03.2008

Betreff: Platz am Hauptbahnhof Wiesbaden

Der Ausschuß möge beschließen:

der Magistrat wird gebeten zu berichten, was der Stand der Planung ist

  1. für die Fußgängerunterführung am Hauptbahnhof
  2. für die Haltestelle und den Pavillon vor dem Hauptbahnhof

und ob noch weitere Veränderungen für den Bahnhofsvorplatz vorgesehen sind.

Beschluss:

Platz am Hauptbahnhof Wiesbaden
Sitzung: 04.03.2008
08-F-07-0007
Beschluss Nr. 0056
Der Antrag ist durch den mündlichen Bericht von Herrn Prof. Dr. Pös und die anschließende Aussprache erledigt.


Faulbrunnenstraße

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden
zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 04.03.2008

Betreff: Faulbrunnenstraße

Laut Presseberichten dehnt sich die irische Firma, die die City-Passage betreibt, in Richtung Faulbrunnenstraße aus und will Häuser in dieser Straße in ihr Ladenzentrum einbeziehen. Entsprechende Käufe seien schon getätigt worden oder in Vorbereitung. Die Faulbrunnenstraße ist ein geschlossener Straßenzug aus nassauischer Zeit und als Ensemble geschützt. Es gibt hier noch einen funktionierenden Einzelhandel. Eine Interessengemeinschaft von Ladenbesitzern hat sich gebildet, um für diesen einzutreten.

Im Hinblick darauf möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen,

  1. wie weit die Pläne der Firma Markland gediehen sind und wohin genau sie zielen;
  2. ob gesichert ist, daß der denkmalgeschützte Hausbestand nicht in Mitleidenschaft gezogen wird;
  3. was für Konsequenzen für den vorhandenen Einzelhandel zu erwarten sind.

Beschluss:

Faulbrunnenstraße
Sitzung: 04.03.2008
08-F-07-0006
Beschluss Nr. 0050
Der Antrag ist durch den mündlichen Bericht von Prof. Dr. Pös und die anschließende Aussprache erledigt.


Bürgersteig an der K 663 zwischen
Daimlerring und Siemensstraße

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 22. April 2008

Betreff: Vorlage Nr. 07-F-07-0013
Bürgersteig an der K 663 zwischen Daimlerring und Siemensstraße

Vorbemerkung:

Im Jahr 2007 hat die BLW-Fraktion für die Ausschußsitzung am 06.03.2007 den Antrag gestellt, einen Bürgersteig an der K 663 zwischen Daimlerring und Siemensstraße zu errichten. In der Ausschußsitzung wurde gegen den Antrag damit argumentiert, daß ein Bürgersteig existiert. Mit Beschluß Nr. 0032 wurde der Antrag durch Aussprache für erledigt erklärt.

Ein Bürgersteig existierte weder im März 2007 noch ein Jahr später im März 2008. Nachdem die Sachlage mit dem Beschlußargument nicht vereinbar ist, hat sich der Antrag in der Sache nicht erledigt.

Der Ausschuß möge daher beschließen:

Der Magistrat wird gebeten,

  1. zu prüfen, ob auf der Südseite der K 663 zwischen Daimlerring und Siemensstraße ein Bürgersteig errichtet werden kann, um die Sicherheit der Fußgänger, die im Gewerbegebiet einkaufen gehen, an der stark befahrenen Verbindungsstraße zwischen Nordenstadt und Erbenheim, zu gewährleisten,
  2. die anfallenden Kosten für einen solchen Bürgersteig zu ermitteln,
  3. eine Finanzierung der Maßnahme sicherzustellen.

Begründung:

Durch die Ansiedlung zahlreicher Discounter im gegenüber des Nordenstadter Wohngebiets gelegenen Gewerbegebiet hat sich auch die Anzahl der Fußgänger am unbefestigten Straßenrand der K 663 merklich erhöht. Ein Bürgersteig fehlt nur entlang der Südseite zwischen Daimlerring und Siemensstraße, davor und dahinter ist er vorhanden.

Beschluss:

Bürgersteig an der K 663 zwischen Daimlerring und Siemensstraße
Sitzung: 22.04.2008
08-F-07-0012
Beschluss Nr. 0083

  1. Die Punkte 1 + 2 des Antrages sind durch die heutigen Ausführungen des Magistrates erledigt.
  1. Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, wie eine Finanzierung – gegebenenfalls unter Beteiligung Dritter – gewährleistet werden könnte.

Beschluss Nr. 0172
Der mündliche Bericht von Herrn Prof. Dr. Bohr wird zur Kenntnis genommen, wonach der Bürgersteig durch einen Investor eines anliegenden Grundstücks errichtet werden wird.


Kreiselplanung Wiesbaden-Erbenheim

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 22. April 2008

Betreff: Kreiselplanung Wiesbaden-Erbenheim

Vorbemerkung:

In der Sitzung des Ortsbeirates Wiesbaden-Erbenheim am 19.03.2008 wurde unter TOP 10 (08-O-12-0009) von einem am 12.03.2008 stattgefundenen Gespräch im Stadtplanungsamt zur Verkehrsplanung Erbenheim berichtet. Bei diesem Gespräch wurde auch das Vorhaben, zwei Kreisel auf der Berliner Straße zu errichten, vorgestellt. In der Ortsbeiratssitzung, bei der kein Vertreter des Stadtplanungsamtes anwesend war, wurde von seiten zahlreicher Bürger und Ortsbeiratsmitglieder vor allem der geplante Kreisel an der Wandersmannstraße kritisiert.

Der Magistrat wird gebeten:

  1. zu berichten, wie der augenblickliche Planungsstand ist,
  2. mögliche Alternativen vorzustellen,
  3. den Zusammenhang mit der Ausweisung der amerikanischen Siedlungsfläche um den Flughafen Erbenheim darzulegen (wie hoch ist das erwartete Verkehrsaufkommen?),
  4. zu berichten, welche weiteren Straßenbaumaßnahmen vorgesehen sind, um den Verkehr zum Erbenheimer Flughafen zu regulieren?

Beschluss:

Kreiselplanung Wiesbaden-Erbenheim
Sitzung: 22.04.2008
08-F-07-0013
Beschluss Nr. 0088
Der Antrag ist durch den mündlichen Bericht von Prof. Dr. Pös und die anschließende Aussprache erledigt.


Betonmauer in der Paulinenstraße

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 22. April 2008

Betreff: Betonmauer in der Paulinenstraße

Vorbemerkung:

An der Paulinenstraße 9 ist, offenbar ungenehmigt, eine Betonmauer als Grundstücksabgrenzung errichtet worden, die mit Recht laut Zeitung als „brutaler“ Eingriff betrachtet wird, woran auch eine Natursteinverkleidung wenig ändern würde. Nach Auffassung der Nachbarn ist die Bauaufsicht erst nach längerem Zögern eingeschritten.

Im Hinblick auf diese Vorgänge möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten,

1) ob die Mauer vom Architekten des dazu gehörenden Neubaus entworfen wurde oder wer dafür verantwortlich ist;

2) ob es zutrifft, daß zwischen der Meldung an die Bauaufsicht und dem Baustopp fast eine Woche verging;

3) welche Folgen dieser Mauerbau für den Bauherrn hat und welche Auflagen ihm die Verwaltung erteilt.

4) ob die Garageneinfahrten im denkmalgeschützten Bereich der Paulinenstraße, zumal die dicht  neben dem sogenannten weißen Haus gelegene, mit ihren häßlichen dicken Betonmauern in dieser Form genehmigt sind, und wenn ja, warum nicht auf eine zum Ensemble passendere Ausführung gedrungen wurde;

5) wie die Verwaltung gewährleistet, daß unrechtmäßiges Bauen in Wiesbaden zeitnah unterbunden wird.

Beschluss:

Betonmauer in der Paulinenstraße
Sitzung: 22.04.2008
08-F-07-0015
Beschluss Nr. 0089

  1. Der mündliche Bericht des Magistrats ( Herr Eltgen ) wird zur Kenntnis genommen.
  1. Der Antrag ist damit erledigt.

City-Passage

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 22. April 2008

Betreff: City-Passage

Vorbemerkung:

Bei der Erweiterung der City-Passage erheben sich dringende Fragen zum Denkmalschutz und zur Wasserproblematik. Die geplanten Bauten reichen nach Süden bis zur Faulbrunnenstraße und tangieren nach Norden ein Gebiet, wo archäologische Funde von Bedeutung zu vermuten sind. Außerdem sollen sie in einem Quellenschutzgebiet realisiert werden; so entsprang die Faulbrunnenquelle ursprünglich auf dem Gelände Faulbrunnenstraße 9 / 11, erst seit 1860 befindet sich der Faulbrunnen an der heutigen Stelle.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der  Magistrat wird gebeten,

1) die Vorgaben zu erläutern, die bei der Planung City-Passage seitens der Denkmalschutzbehörden und der Wasserschutzbehörden gemacht werden.

2) klarzustellen, ob die unter Ensembleschutz stehende Straßenzeile Faulbrunnenstraße in ihrem besonderen Charakter nicht angetastet wird, auch nicht in der Weise, daß die Fassaden einem Neubau vorgehängt werden;

3) darzulegen, nach welchen Grundsätzen die korrekte Dokumentation und ggf. Erhaltung archäologischer Funde gewährleistet wird, um eine undokumentierte Zerstörung der Befunde, wie jüngst in der kleinen Schwalbacherstraße geschehen, zu verhindern.

Beschluss:

City-Passage
Sitzung: 22.04.2008
08-F-07-0017
Beschluss Nr. 0080
Der Antrag ist durch den mündlichen Bericht des Magistrats und die anschließende Aussprache erledigt.


Dernsche Höfe

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 22. April 2008

Betreff: Dernsche Höfe

Vorbemerkung:

Das Projekt „Dernsche Höfe“ soll an sehr sensibler Stelle realisiert werden, einerseits in direkter Nähe zu dem bedeutenden Ensemble Rathaus, Marktkirche, Schloß, andererseits auf dem Gelände, wo sich die zwischen 1508 und 1511 errichtete Stadtmauer mit vorgelagertem Wassergraben („Hechtweiher“) und Vorgärten befand. Dort trifft das mittelalterliche Wiesbaden auf das Wiesbaden des 19. Jahrhunderts. Die Mauergasse hat ihren besonderen  Charakter und die Friedrichstraße hat den ihren. Auf beides sollte eine Neubebauung Rücksicht nehmen. Laut Zeitungsberichten gibt es auch Probleme mit der zu erwartenden  Beschattung der Mauergasse, gegen welche sich die dortigen Hausbesitzer wehren.

Vor diesem Hintergrund möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen:

  1. wie die Fachämter (Denkmalschutz, Stadtplanung) sich zu dem Vorhaben geäußert haben, ob Einwände geäußert wurden, und wenn ja, welche;
  2. wie seitens der Verwaltung  die übermächtige Baumasse begründet wird, die sich sowohl am alten Polizeipräsidium wie auch im oberen Teil der Mauergasse nicht an der Traufhöhe, sondern an der Firsthöhe orientiert und durch die auch die Arkade am Dernschen Gelände wegfällt;
  3. wie das Gesetz, das sich auf die Sonneneinstrahlung bezieht, in der Mauergasse gehandhabt werden soll, und zwar sowohl im Hinblick auf die Hauptmasse der geplanten Bebauung wie auch auf die vorgesetzten Bauteile in der Mauergasse, und wie die Berechnungen der Verwaltung dazu aussehen.

Beschluss:

Dernsche Höfe
Sitzung: 22.04.2008
08-F-07-0016
Beschluss Nr. 0090
Der Antrag ist durch den heutigen Bericht des Magistrats ( Prof. Dr. Pös ) und die anschließende Aussprache erledigt.


Auskünfte der Verwaltung im Ausschuß für
Planung, Bau und Verkehr

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 03.06.2008

Betreff: Auskünfte der Verwaltung im Ausschuß für Planung, Bau und Verkehr

Für die Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr hatte am 6.3.2007 die BLW-Fraktion den Antrag gestellt, einen Bürgersteig an der K 663 zwischen Daimlerring und Siemensstraße anzulegen. Dieser Antrag wurde durch Aussprache erledigt, nachdem die Verwaltung erklärt hatte, der Bürgersteig existiere und als Beweis ein Luftbild gezeigt hatte. Tatsächlich existiert der Bürgersteig nicht, die BLW Fraktion hat deshalb am 8.4.2008 den Antrag wiederum in den Ausschuß eingebracht und er wurde im wesentlichen auch akzeptiert.

Für die Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 22.4.2008 hatte die BLW-Fraktion einen Antrag zu den „Dernschen Höfen“ eingebracht und unter anderem gefragt, „wie die Fachämter (Denkmalschutz, Stadtplanung) sich zu dem Vorhaben geäußert haben, ob Einwände geäußert wurden, und wenn ja, welche.“ Die Antwort des Dezernenten lautete, daß es nur eine Bauvoranfrage gebe und mit den Denkmalschützern Gespräche geführt worden seien. Auf Nachfrage erklärte er, daß er nicht mehr dazu zu sagen habe. Unsere Nachforschung hat ergeben, daß das Landesamt für Denkmalschutz am 27.2.2008 eine schriftliche Stellungnahme zu dem Projekt „Dernsche Höfe“ an die Untere Denkmalschutzbehörde weitergeleitet hat. Die Untere Denkmalschutzbehörde hat daraufhin ihrerseits im März eine Stellungnahme erarbeitet und diese am 18.3. an das Landesamt für Denkmalpflege weitergeleitet. Beide Stellungnahmen enthalten kritische Passagen.

Aufgrund dieser Vorgänge möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert,

  1. zu begründen, weshalb in diesen Fällen im Ausschuß Auskünfte erteilt wurden, die den Tatsachen nicht entsprechen, bzw. diese nicht vollständig wiedergeben?
  2. darzulegen, was die Stellungnahmen der Denkmalschutzbehörden zu dem Projekt „Dernsche Höfe“ sagen;
  3. in Zukunft strikt dafür Sorge zu tragen, daß alle im Ausschuß gegebenen Auskünfte korrekt und vollständig sind.

Beschluss:

Auskünfte der Verwaltung im Ausschuß Planung, Bau und Verkehr
Sitzung: 03.06.2008
08-F-07-0019
Beschluss Nr. 0138
Der Antrag ist durch den heutigen Bericht des Magistrats und die anschließende Aussprache erledigt.


Erweiterung Liliencarré

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 03.06.2008

Betreff: Erweiterung Liliencarré

Hinter dem Liliencarré zwischen Klingholzstraße und Fischerstraße besteht ein Provisorium, das nicht unproblematisch ist. Hier sollten nach den ursprünglichen Plänen Bürobauten entstehen.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, zu folgenden Fragen Auskunft zu geben:

  1. Trifft es zu, daß eine Abmachung zwischen dem Investor und der Stadt besteht oder bestand, daß an dieser Stelle eine Grünfläche eingerichtet werden solle, wenn bis zu einem gewissen Zeitpunkt keine Weiterplanungen samt Finanzierung vorlägen?
  2. Wenn ja, welcher Zeitpunkt ist oder war vereinbart?
  3. Was ist der gegenwärtige Stand der Angelegenheit? Wie wird es an dieser Stelle weitergehen?

Beschluss:

Erweiterung Liliencarré
Sitzung: 03.06.2008
08-F-07-0020
Beschluss Nr. 0143

  1. Der Bericht des Magistrats ( Herr Metz ) wird zur Kenntnis genommen.
  1. Der Antrag ist durch die anschließende Aussprache erledigt.

Beschluß der Stadtverordnetenversammlung zur Aufstellung von Bebauungsplänen im Innenstadtbereich

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 19.08.2008

Betreff: Beschluß der Stadtverordnetenversammlung zur Aufstellung von Bebauungsplänen im Innenstadtbereich

Der Beschluß Nr. 44 der Stadtverordnetenversammlung vom 06.02.1991 (90/1288-DL 90/073) besagt, daß für den Innenstadtbereich Bebauungspläne aufgestellt werden sollen. Dabei soll der Forderung des Ortsbeirats Mitte nach einer Wohnnutzung von mindestens 33% „soweit wie möglich“ Rechnung getragen werden. Zielsetzungen bei den aufzustellenden Bebauungsplänen sind u. a.: Sicherung der Angebotsvielfalt von Einzelhandel und Dienstleistungen, Sicherung der Wohnnutzung und Steigerung der Wohnqualität, Verhinderung städtebaulich nachteiliger Auswirkungen, Verringerung des motorisierten Individualverkehrs im Kernbereich.

Auf diesem Hintergrund möge der Ausschuß beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen:

  1. ob es zutreffend ist, daß dieser Beschluß einen verbindlichen Auftrag für den Magistrat beinhaltet hat, solche Bebauungspläne auszuarbeiten und einen Satzungsbeschluß hierüber herbeizuführen;
  2. was seitens des Magistrats bis heute zur Umsetzung des genannten Parlamentsbeschlusses unternommen wurde (mit den entsprechenden Unterlagen);
  3. ob es zutreffend ist, daß der genannte Parlamentsbeschluß grundsätzlich dazu berechtigt, für den Innenstadtbereich beispielsweise eine Veränderungssperre zu beschließen (§ 14 BauGB) oder aber ein Zurückstellen von Baugesuchen gem. § 15 BauGB zu veranlassen und zu realisieren;
  4. welche Konsequenzen nach Auffassung des Magistrats der genannte Parlamentsbeschluß in formeller und materieller Hinsicht auf die Bauvoranfrage zum Vorhaben „Dernsche Höfe“ hat;
  5. ob dieses Bauvorhaben als verträglich mit den oben angeführten Zielsetzungen des genannten Parlamentsbeschlusses angesehen wird.

Beschluss:

Beschluß der Stadtverordnetenversammlung zur Aufstellung von
Bebauungsplänen im Innenstadtbereich
Sitzung: 19.08.2008
08-F-07-0022
Beschluss Nr. 0184
Der Antrag wird angenommen.

Tagesordnung I Punkt 18 der öffentlichen Sitzung am 04. November 2008

Vorlagen-Nr. 08-F-07-0022

 


Beschluß der Stadtverordnetenversammlung zur Aufstellung von Bebauungsplänen im Innenstadtbereich
- Bericht des Dezernates IV vom 20.10.2008 -.

Beschluss Nr. 0286
Der Bericht des Magistrats (Dezernat IV) vom 20.10.2008 wird zur Kenntnis genommen.

(antragsgemäß Magistrat 20.10.2008 BP 0883)

 


Beschluß Nr. 44 der Stadtverordnetenversammlung
vom 06.02.1991

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 16.09.2008

Betreff: Beschluß Nr. 44 der Stadtverordnetenversammlung vom 06.02.1991

In der Sitzung des Bauausschusses vom 19. August dieses Jahres wurde ein Antrag der Bürgerliste einstimmig angenommen, in welchem nach der Validität des Beschlusses Nr. 44 der Stadtverordnetenversammlung vom 06.02.1991 gefragt wurde. Gemäß diesem sollte auch für das Gebiet, wo jetzt die „Dernschen Höfe“ geplant werden, ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Da in Kürze die Bauvoranfrage für dieses Areal durch die Gremien beschieden werden soll, scheint uns eine baldige Beantwortung unserer Fragen dringend notwendig.

Der Ausschuß möge deshalb beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, die im Antrag der Bürgerliste vom 5.8.2008 aufgeworfenen Fragen zu dem dort genannten Beschluß der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 1991 in dieser Sitzung des Ausschusses, auf jeden Fall aber vor der Behandlung der Bauvoranfrage „Dernsche Höfe“ zu beantworten.

Beschluss:

Beschluß Nr. 44 der Stadtverordnetenversammlung vom 06.02.1991
Sitzung:16.09.2008
08-F-07-0027
Beschluss Nr. 0232

  1. Prof. Dr. Pös sagt zu, den ursprünglichen Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden vom 5.8.2008 bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses - am 4.11.2008 – schriftlich zu beantworten.
  1. Der vorliegende Antrag ist damit erledigt.

Beschluss des MagistratsNr. 0883 vom 28. Oktober 2008

Beschluss Nr. 44 der Stadtverordnetenversammlung vom 06.02.1991
- Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden vom 26.8.2008 -

Der Bericht des Dezernates IV vom 20.10.2008 wird zur Kenntnis genommen


Sanierung der Nerotalanlage

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 04.11.2008

Betreff: Sanierung der Nerotalanlage

Am 30.1.2007 ist ein Antrag der Bürgerliste zur Neugestaltung der Nerotalanlage vom Ausschuß für Planung, Bau und Verkehr angenommen worden. In dem Antrag wird der Magistrat gebeten, ein Konzept zur Sanierung der Treppenanlage vorzulegen und zu prüfen, „ob die Nerotalanlage gegen den Parkplatz bei der Abzweigung Weinbergstraße durch die Anpflanzung von Büschen und Gehölz, wie sie auch gegenüber und an andern Stellen die Anlage begrenzen, abgeschirmt werden kann“ In einem Schreiben vom 27.2.2007 teilt die Dezernentin Frau Thies mit, daß im Rahmen des Sanierungsvorhabens die Anregungen der BLW geprüft würden. Am 15.3.2008 hat die Stadtverordnetenversammlung aufgrund eines Parkpflegewerks einen Katalog erster Maßnahmen beschlossen, darunter die vorläufige Sanierung der Treppenanlage. Von einer Abschirmung des Parkplatzes ist nicht die Rede. Da unserer Meinung ein Teil der Parkplatzfläche der Anlage zugeschlagen werden kann und die Verdeckung der Autos für das Bild der Anlage wesentlich ist, stellen wir den folgenden Zusatzantrag:

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu berichten,

1) welche weiteren Sanierungsmaßnahmen er in den Nerotalanlagen in welchem Zeitraum vornehmen möchte;

2) wie das hintere Nerotal und insbesondere der genannte Parkplatz zukünftig gestaltet werden sollen.

Beschluss:

Sanierung der Nerotalanlage
Sitzung: 04.11.2008
08-F-07-0028
Beschluss Nr. 0272

  1. Der Antrag wird angenommen.
  1. Der Magistrat sagt zu, dem Ausschuss einen schriftlichen Bericht vorzulegen.

Beschluss des Magistrats
Nr. 0411 vom 05. Mai 2009

Sanierung der Nerotalanlage

- Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden vom 27.10.2008 -;

Beschluss des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr Nr. 0272 vom 04.11.2008

Der Bericht des Dezernates IV vom 17.04.2009 wird zur Kenntnis genommen.

Tagesordnung II Punkt 3 der öffentlichen Sitzung am 05. Mai 2009

Vorlagen-Nr. 08-F-07-0028

 

Sanierung der Nerotalanlage

- Bericht des Dezernates IV vom 17.4.2009 -

Beschluss Nr. 0107
Der Bericht des Dezernates IV vom 17.04.2009 wird zur Kenntnis genommen.
(antragsgemäß Magistrat 05.05.2009 BP 0411)

Weitere Informationen


Umgestaltung Hofgartenplatz Sonnenberg

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 03.02.2009

Betreff: Umgestaltung Hofgartenplatz Sonnenberg

Der Hofgartenplatz Sonnenberg soll umgestaltet und dabei ein Abschnitt des Rambachs freigelegt werden.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten:

1) über den Stand der Planung zu berichten und dabei darzulegen, welche Alternativen berücksichtigt wurden;

2) falls Planskizzen vorliegen, diese dem Ausschuß zur Kenntnis zu bringen;

3) darzulegen, was für Kosten durch die geplante Umgestaltung entstehen.

Beschluss:

Umgestaltung Hofgartenplatz Sonnenberg
Sitzung: 03.02.2009
09-F-07-0001
Beschluss Nr. 0006
Der Antrag ist durch den umfassenden mündlichen Bericht von Herrn Metz (Stadtplanungsamt) und die anschließende Aussprache erledigt.


Pfeifenhaus

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 17.03.2009

Betreff: Pfeifenhaus

Das sogenannte Pfeifenhaus in der Kirchgasse ist an die SEG verkauft und soll abgerissen werden. Die Denkmalschutzbehörden haben dem Abriß zugestimmt, obwohl nicht klar ist, was vom alten Gebäude unter der Eternitverkleidung noch vorhanden ist. Auf einem Foto aus den dreißiger Jahren ist deutlich der ursprüngliche Zustand zu erkennen (siehe Anlage). Im Hinblick auf einen Neubau an dieser Stelle wird von „Rücksicht auf das Ensemble“ und von einem „ansprechenden Entree“ gesprochen.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen,

  1. wie vor dem Abriß geklärt wird, was sich unter der Eternitverkleidung an historischer Substanz erhalten hat;
  2. ob er bereit ist darauf hinzuwirken, daß etwas von dem Stil des ursprünglichen Hauses in die Gestaltung des Neubaus einfließt, damit dem Ensemble Genüge getan wird;
  3. ob es Überlegungen gibt, wie der Eingang zur Kleinen Schwalbacher Straße als solcher auffälliger und anziehender werden könnte, z. B. durch einen Bogen?

Beschluss:

Pfeifenhaus
Sitzung: 17.03.2009
09-F-07-0009
Beschluss Nr. 0044

  1. Die mündlichen Berichte von Herrn Guntrum und Herrn Golla (SEG ) werden zur Kenntnis genommen.
  1. Der Antrag ist durch die anschließende Aussprache in der heutigen Sitzung erledigt.

Umgestaltung des Hofgartenplatzes in Sonnenberg

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 05.05.2009

Betreff: Umgestaltung des Hofgartenplatzes in Sonnenberg

In der letzten Sitzung des Ausschusses wurden die Pläne der Verwaltung für den Hofgartenplatz vorgestellt. Durch die Presse hat auch die Öffentlichkeit davon Kenntnis erhalten. Die Fraktion Bürgerliste hat sich kritisch damit auseinandergesetzt und einen Gegenentwurf entwickelt. Dieser Gegenentwurf sieht vor, daß der Bachlauf natürlich geführt, die Zahl der Parkplätze im großen und ganzen gehalten und nicht in den Hang hineingebaut wird (siehe nähere Angaben auf der beigefügten CD, Textdatei und Bilddatei).

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, die Vorschläge der Fraktion Bürgerliste zu prüfen und gegebenenfalls bei der Umgestaltung des Platzes zu berücksichtigen.

Beschluss:

Umgestaltung des Hofgartenplatzes in Sonnenberg
Sitzung: 05.05.2009
09-F-07-0011
Beschluss Nr. 0088
Der Antrag wird abgelehnt.


Sanierung Parkstraße

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 05.05.2009

Betreff: Sanierung Parkstraße

Die Sanierungsarbeiten und Verkehrsberuhigung der Parkstraße von der Leibnizstraße bis zur Sonnenberger Straße sollen noch dieses Jahr beginnen. Eine Anfrage der Fraktion Bürgerliste an die Verwaltung hat ergeben, daß noch offene Fragen bestehen und Forderungen von Anwohnern bei der bisherigen Planung nicht hinlänglich berücksichtigt werden.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen,

1) was der Planungsstand bezüglich der Aufbringung von lärmmindernden Fahrbahnbelägen ist;

2) ob nicht wegen der Schmalheit der Straße und der Fußwege, der unübersichtlichen Kurven und der Aufgänge vom Kurpark hinreichende Gründe für eine linienhafte Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegen und ob es in Wiesbaden Beispiele für 30 km/h-Abschnitte auf Kreisstraßen gibt;

3) welche zwingenden Gründe einen Kreisel an der Kreuzung Parkstraße / Leibnizstraße nötig machen und ob nicht das dortige Problem (von der Leibnizstraße kommend hat man in die Parkstraße Richtung Dietenmühle keine Einsicht) durch eine Ampelanlage leichter und besser gelöst würde,

4) ob im Falle der Einrichtung eines Kreisels von dieser Baumaßnahme der Kurpark, Bäume im Kurpark und der Spielplatz tangiert würden;

5) wie die Erweiterung des Fußweges an der Parkstraße zwischen Leibnizstraße und Amselberg aussehen soll.

Beschluss:

Sanierung Parkstraße
Sitzung: 05.05.2009
09-F-07-0016
Beschluss Nr. 0091
Der Antrag ist durch den mündlichen Bericht des Magistrats und die anschließende Aussprache erledigt.


Beamtenhaus / Oranienstraße

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 23.06.2009

Betreff: Beamtenhaus / Oranienstraße

In der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 14.05.09 wurde nach langer Diskussion und namentlicher Abstimmung mehrheitlich beschlossen, dem Land 10 Millionen EUR für Sanierungsmaßnahmen und zur Aufwertung des Areals des Gerichtsgebäudes zur Verfügung zu stellen. In dem Beschluß wird zur Auflage gemacht, „die wesentlichen städtebaulichen Anforderungen der Landeshauptstadt Wiesbaden, wie eine städtebaulich, stadtgestalterisch und denkmalpflegerisch verträgliche Baumassenverteilung“ und ferner „die Gebäudehöhen der umgebenden Bebauungen mit einem besonderen Augenmerk auf den denkmalgeschützten Baubestand ... zu berücksichtigen“. Dem Wiesbadener Tagblatt  vom 03.06.09 war zu entnehmen, daß Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar das denkmalgeschützte Beamtenwohnhaus an der Oranienstraße und die ebenfalls denkmalgeschützten letzten Reste der Gefängnismauer nun beseitigen möchte, um das Areal für die geplante Bebauung durch die EBS freizuräumen. Das um 1875 entstandene Beamtenwohnhaus wurde zusammen mit dem Landgerichtsgefängnis errichtet. Das Gefängnis hat man 1996 abgerissen und die so entstandene Brache stellte jahrelang einen innerstädtischen Schandfleck dar. Ebenfalls abgerissen wurden Teile der Einfriedungsmauer an der Albrechtstraße, nur an der Oranienstraße ist sie noch komplett erhalten. Für einen guten Architekten sollte es kein Problem darstellen, die beiden Objekte in eine Neubebauung zu integrieren.

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen:

1) ob er Kenntnis hat von den Abrißwünschen der Landesregierung in Sachen Beamtenhaus und Einfriedungsmauer und ob dazu Konsultationen stattgefunden haben;

2) wie die Verwaltung sich zu der Denkmalschutzproblematik stellt  und welche Vorgehensweise zu erwarten ist.

Beschluss:

Beamtenhaus/Oranienstraße
Sitzung: 23.06.2009
09-F-07-0018
Beschluss Nr. 0140
Der Antrag ist durch den mündlichen Bericht des Magistrats und die anschließende Aussprache erledigt.


Stadtmuseum

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 08.09.2009

Betreff: Stadtmuseum

Im Jahre 2000 wurde das Projektbüro Stadtmuseum gegründet. In einer Vereinbarung  zwischen Land und Stadt von 2007 war die Fertigstellung für 2010 vorgesehen. In den Protokollen der Steuerungsgruppe kann man dagegen von einem Baubeginn  September 2009, also in diesen Tagen, lesen und von einer Fertigstellung Januar 2011.

Für Anfang 2008 war die Gründung einer öffentlich-rechtlichen Stiftung für das Stadtmuseum angekündigt, welche, wie es scheint, bis heute nicht zustande gekommen ist.

Das Stadtmuseum sollte anfangs 15, 2 Millionen  Euro kosten, das Land hatte einen Zuschuß von 5 Millionen zugesagt. Jetzt ist die Rede von einem finanziellen Aufwand von 34 Millionen. Nach einer andern Version sollen die Kosten auf 30 Millionen begrenzt werden.

Auf eine Anfrage der Fraktion BLW hat Frau Stadträtin Thies im Juni dieses Jahres ausgeführt, daß sich durch neue Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheit des Bauplatzes und aus wasserschutzrechtlichen Auflagen Mehrkosten ergäben, die noch nicht beziffert werden könnten.

In der Bevölkerung zeigt sich Widerstand einerseits gegen das Erscheinungsbild des geplanten Stadtmuseums, andererseits gegen den finanziellen Aufwand, der angesichts der Einbrüche bei den Einnahmen der Stadt immer problematischer wird.

Auf diesem Hintergrund möge Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten darzulegen,

  1. welche Kostensteigerungen insgesamt bei dem Projekt zu erwarten sind;
  2. auf welche baulichen oder sonstigen Maßnahmen verzichtet würde, wenn eine Obergrenze für die Kosten festgelegt würde;
  3. ob die Mehrkosten wegen der Schwierigkeiten durch die Bodenbeschaffenheit und die wasserschutzrechtliche Auflagen sich nunmehr beziffern lassen, und wenn ja, wie hoch sie sind;
  4. was der Stand bei der Gründung einer Stiftung Stadtmuseum ist;
  5. ob der Magistrat bereit ist, das ganze Projekt noch einmal zu überdenken und die von vielen Bürgern gewünschte Unterbringung in einem historischen Gebäude ins Auge zu fassen.

Beschluss:

Stadtmuseum
Sitzung: 08.09.2009
09-F-07-0020
Beschluss Nr. 0179

  1. Die Punkte 1 bis 3 und 5 des Antrags sind durch den mündlichen Bericht des Magistrats ( Dezernat V ) und die anschließende Aussprache erledigt.
  1. Der Ausschuss für Schule und Kultur wird gebeten, den Punkt 4 des Antrags weiter zu beraten.

Beschluss Nr. 0160
Der Bericht des Magistrats (Dezernat V) wird zur Kenntnis genommen. Damit ist die Ziffer 4 des Antrags erledigt.


Bebauungsplan Künstlerviertel

Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 08.09.2009

Betreff: Bebauungsplan Künstlerviertel

Der Ausschuß möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, nähere Auskunft zu der in die Schlagzeilen geratenen Planung Künstlerviertel zu geben und im besonderen folgende Fragen zu beantworten:

  1. Ist es richtig, daß von dem früheren Oberbürgermeister und dem früheren Stadtentwicklungsdezernenten der Holzhandlung Blum eine Bestandsgarantie gegeben wurde?
  2. Weshalb wurde der Antrag der Holzhandlung Blum auf Ausweisung eines Sondergebiets Holzhandlung abgelehnt?
  3. Wie gedenkt die Verwaltung mit der dort ansässigen Firma Tress und dem ebenfalls dort ansässigen Schrotthändler umzugehen?
  4. Ist es richtig, daß zur Firma Tress hin eine 9 Meter hohe Mauer gebaut werden soll, und wenn ja, sollen trotzdem an dieser Stelle Wohnungen entstehen?
  5. Trifft es zu, daß die SEG der Stadt gegenüber Schadenersatzforderungen hätte stellen können, wenn der Bebauungsplan nicht spätestens bis zum 30.06.2007 beschlossen worden wäre (er wurde am 28.06.2007 beschlossen)?
  6. Trifft die Einschätzung des Verwaltungsgerichts zu, daß wegen des Brandrisikos die Grundstücke zu den Reihenhäusern Nr. 17-24 von der Stadt zurückgekauft wurden?

Beschluss:

Bebauungsplan Künstlerviertel
Sitzung: 08.09.09
09-F-07-0025
Beschluss Nr. 0176
Der Antrag ist durch den detaillierten mündlichen Bericht von Herrn Stadtrat Prof. Dr. Pös und die anschließende Aussprache erledigt.

 

   
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