Anträge der BLW Fraktion im Ausschuss für Schule und Kultur
Denkmal “Spielende Hengste” am Kureck
Antrag der Fraktion Bürgerliste Wiesbaden zur Sitzung des Ausschusses für Schule und Kultur am 30. April 2009
Betreff: Denkmal “Spielende Hengste” am Kureck
Vorbemerkung:
Die von Gerhard Marcks geschaffene Bronzeplastik “Spielende Hengste” wurde 1963 am Kureck, neben der Sonnenberger Straße 2, aufgestellt. Anlaß war der 40. Geburtstag der R+V Versicherung, die der Stadt Wiesbaden das Kunstwerk zum Geschenk machte. Seit geraumer Zeit ist das Denkmal von seinem angestammten Platz verschwunden. In der Stadtverordnetenversammlung vom 30.04.08 wurde auf Anfrage mitgeteilt, daß im Jahr 2008 mit einer Wiederaufstellung zu rechnen ist und daß in naher Zukunft entschieden wird, ob das Kunstwerk an seinen alten Standort zurückkehrt.
Der Ausschuß möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, einen Bericht zum derzeitigen Sachstand zu geben und die bisher ins Auge gefaßten Alternativstandorte vorzustellen.
Beschluss:
Denkmal „Spielende Hengste“ am Kureck
Sitzung 30.04.2009
09-F-07-0015
Beschluss Nr. 0046
Der Antrag wird in der folgenden Fassung des Änderungsantrags der Stadtverordnetenfraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP vom 28.04.2009 angenommen:
Die von Gerhard Marcks geschaffene Bronzeplastik “Spielende Hengste” wurde 1963 am Kureck anlässlich des 40. Geburtstags der R+V Versicherung aufgestellt und von der R+V der Stadt Wiesbaden zum Geschenk gemacht. Bis ins Jahr 2007 blieben die „Spielenden Hengste“ am Paulinenhang, wurden dann wegen des brüchigen Sockels und einer notwendig gewordenen Restaurierung der Oberflächen abgebaut.
Die Überarbeitung ist abgeschlossenen und die Plastik kann wieder aufgestellt werden. Die Kosten für den Sockel und die Aufstellung übernimmt die R+V Versicherung.
Verschiedene Standorte wurden geprüft (Kurpark, alter Standort Paulinenhang, Schlosspark Biebrich). Eine Aufstellung im Kurpark und im Schlosspark Biebrich lehnten die Denkmalsbehörden ab, der alte Standort könnte nur ein vorübergehender sein, weil das Gelände an einen Investor verkauft ist und voraussichtlich ab Herbst des Jahres 2010 Baustelle sein wird.
Der Ausschuss möge daher beschließen:
Der Magistrat wird gebeten,
die „Spielenden Hengste“ am Warmen Damm wieder aufzustellen.
Der neue Standort könnte am Fußweg unterhalb des Staatstheaters liegen, schräg gegenüber dem rückwärtigen Eingang, dort, wo vormals die „Parabel vom Menschen“ von Jan Milan Krkoska stand, die wegen starker Korrosionsschäden im Sockelbereich aus Sicherheitsgründen abmontiert werden musste.
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